Industrie und Energie: Entwicklung und Standorte

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Erneuerbare Energien und Energiequellen

Erneuerbare Energien nutzen die Kraft des gespeicherten Wassers in künstlichen Stauseen, die in elektrische Energie umgewandelt wird. Im Gegensatz dazu werden fossile Brennstoffe in Wärmekraftwerken verwendet. Man gewinnt zudem Energie aus der Sonne durch Strom mit Photovoltaik-Zellen sowie aus Windenergie.

Arten von Industrien

Die industrielle Tätigkeit ist eine sehr heterogene Branche, die wir nach mehreren Kriterien gruppieren können. Ein Kriterium ist der Bestimmungsort der hergestellten Produkte. Nach diesem Kriterium sind zwei Arten zu unterscheiden:

Die Produktion von Industriegütern

Hier werden Halbfertigprodukte hergestellt. Dieser Bereich benötigt große Mengen an Produkten, große Anlagen, viel Handarbeit (Arbeitskraft) und Kapitalanlagen. Er wird auch als Schwerindustrie bezeichnet. Dazu gehören mineralische Extrakte (Öl), die chemische Industrie, die Stahlverarbeitung sowie Schwermetalle und Kunststoffe.

Konsumgüterindustrie

Diese Industrie produziert Mengen an kleinen Konsumgütern. Die Anlagen erfordern weniger Investitionen und sind weniger arbeitsintensiv als die Schwerindustrie. Beispiele sind die Möbelindustrie, Lebensmittelindustrie, Textilindustrie sowie High-Tech-Bereiche wie Mikroelektronik und Computertechnik.

Der industrielle Herstellungsprozess

Im Prozess der industriellen Herstellung von Erzeugnissen werden Maschinen verwendet. Fabriken konzentrieren sich auf diese Maschinen, die Rohmaterialien umwandeln und sich dank Energie bewegen. Jeder Arbeitnehmer führt eine bestimmte Aufgabe aus. Finanziert wird dies durch Kapital, um Rohstoffe und Maschinen zu kaufen.

Verkehr, Telekommunikation und Offshoring

Verkehrs- und Telekommunikationsnetze sind wichtig für alle Wirtschaftssektoren. Wirtschaftliche Faktoren, staatliche Einflüsse sowie kulturelle, geographische und demographische Aspekte spielen eine Rolle.

Offshoring besteht in der Lokalisierung der verschiedenen Phasen desselben Verfahrens in verschiedenen Teilen der Welt. Diese Diffusion führt dazu, dass Industrien aus alten Gebieten in neue Industriegebiete ziehen.

Die Geschichte der industriellen Revolutionen

1. Industrielle Revolution

Zuvor war die Produktion in Werkstätten handgefertigt. Ende des 18. Jahrhunderts kamen technische Innovationen wie Kohle und Dampf auf. Die wichtigsten Industriesektoren waren die Textilindustrie und die Siderometallurgie. In Großbritannien entstanden Fabriken in der Nähe von Häfen und Eisenbahnen für Verkehr und Kommunikation (Telegraf).

2. Industrielle Revolution

Wichtige Innovationen waren der Verbrennungsmotor sowie die Energieträger Erdöl und Elektrizität. Die Produktion verlagerte sich in die USA, und neue Länder wie jene in Südeuropa, Russland und Lateinamerika industrialisierten sich. Neue Transportmittel wie Autos und Flugzeuge sowie Kommunikation über Radio und Fernsehen entstanden. Wichtige Branchen waren die Automobil-, Chemie- und Stahlindustrie. Fabriken wurden oft in Gemeinden oder Städten angesiedelt.

3. Industrielle Revolution

Seit den späten 70er Jahren des 20. Jahrhunderts sind die am stärksten industrialisierten Regionen die USA, Japan und Europa. Merkmale sind Kernkraftwerke sowie Branchen wie Mikroelektronik, Informatik und alternative Energien. Die Kommunikation erfolgt über Satelliten. Wichtige Innovationen sind IKT (Informations- und Kommunikationstechnik). Fabriken verlagern sich zunehmend in Schwellenländer in Asien oder in das weniger industrialisierte Afrika.

Globale industrielle Zentren

Es gibt fünf Hauptregionen:

  • 1. Europa: Großbritannien und Deutschland.
  • 2. Osteuropa: Polen, Russland und die Tschechische Republik.
  • 3. Nordamerika: Kanada und der Norden der USA (Kalifornien, Atlantikküste).
  • 4. Asien: Japan, China, Südkorea, Taiwan, Hongkong, Indonesien und die Philippinen.
  • 5. Weitere Gebiete: Neue Bereiche in Australien, Brasilien, Indien, Mexiko sowie aufstrebende Industrieländer.

Standortwahl und Lagefaktoren

Die Standortwahl (Ubicación) dient dazu, den optimalen Ort für ein Unternehmen zu bestimmen, um Kosten zu senken und Einnahmen zu steigern. Es gibt verschiedene Faktoren:

  1. Nähe zur Arbeitskraft.
  2. Nähe zu wichtigen Ressourcen und Rohstoffen (besonders für die Schwerindustrie).
  3. Lokaler Markt und Nachfrage nach Dienstleistungen für Verbraucher oder andere Unternehmen.

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