Industrielle Entwicklung, Umweltauswirkungen und Standorte

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Entwicklung der Industrieproduktion

  • Einbeziehung der Elektronik
  • Industrial Design von Computerprogrammen
  • Robotisierung der Montage

Folgen für die Umwelt

Negative Effekte:

  • Wasserverschmutzung: Industrieabfälle, die in Flüsse und Meere geleitet werden, verursachen schwerwiegende Probleme.
  • Luftverschmutzung: Emissionen von Rauch und Gasen führen zu einer hohen Partikelbelastung in Industriegebieten.
  • Phänomene: Diese Stoffe verursachen sauren Regen, verstärken den Treibhauseffekt und tragen zur Verringerung der Ozonschicht bei.
  • Weitere Belastungen: Lärmbelästigung und die Erschöpfung natürlicher Ressourcen.

Saurer Regen

Niederschlag mit hohem Säuregehalt, verursacht durch die Emission von SO2 und NO2 in die Atmosphäre. Saurer Regen korrodiert Pflanzen, führt zur Verarmung der Böden und erhöht den Säuregehalt in Gewässern.

Treibhauseffekt

Die Atmosphäre enthält Gase, die die Sonnenwärme speichern, um eine angemessene Erdtemperatur zu gewährleisten. Durch industrielle Emissionen wird dieser Effekt jedoch verstärkt, was das Niederschlagsregime verändert und das Abschmelzen von Schneezonen beschleunigt.

Historische Produktionssysteme

Vormoderne und Handwerk

  • Produktion: Handwerkliche Fertigung in Werkstätten, keine Arbeitsteilung.
  • Energiequellen: Menschliche und tierische Kraft, kleine natürliche Energiequellen.

Industrielle Revolution (18. bis 19. Jahrhundert)

  • Schwerpunkte: Textil-, Stahl- und Kohlebergbau.
  • Technologie: Dampfmaschine (James Watt).
  • Energie: Kohle, später Elektrizität, Öl und Erdgas.
  • Struktur: Fabriksystem mit zahlreichen Arbeitern, Arbeitsteilung und Massenproduktion.

Gewerbeflächen und Industriestandorte

Die Standortwahl einer Industrie hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Nähe zu Rohstoffen und Energiequellen.
  • Nähe zu Absatzmärkten (Konsumenten).
  • Verfügbarkeit von Verkehrsnetzen und Kommunikationsinfrastruktur.
  • Vorhandensein qualifizierter Arbeitskräfte.
  • Wirtschaftliche Entwicklung der Region und industrielle Synergien.
  • Preis und Verfügbarkeit von Industrieflächen.
  • Staatliche Förderpolitik (Investitionszuschüsse, Bereitstellung von Flächen).

Industrietypen nach Standort

  • Schwerindustrie: Meist in der Nähe von Rohstofflagern, Energiequellen oder Häfen.
  • Leichtindustrie: Bevorzugt Standorte in der Nähe von Verbrauchermärkten und mit guter Verkehrsanbindung.

Klassifizierung industrieller Räume

  • Verstreute Industrieräume: Über das Hoheitsgebiet verteilte Betriebe.
  • Gruppierte Industrieräume: Industriegebiete in oder am Rande urbaner Zentren.
  • Gewerbegebiete: Peri-urbane Zonen mit spezieller Infrastruktur, oft dominiert von der Leichtindustrie.
  • Technologieparks: Gebiete, die auf High-Tech-Industrien sowie Forschungs- und Studienzentren spezialisiert sind.

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