Industrielle Standortfaktoren und globale Umweltfolgen

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Industrielle Standortfaktoren

  • Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen: Geografische Lage und die Ausweitung von Anbauflächen (z. B. Weinbau), um im Wettbewerb nicht zu verlieren (Beispiel: Kalifornien).
  • Verfügbarkeit von Arbeitskräften: Wachstum der Städte in der Nähe von Industriegebieten aufgrund menschlicher Siedlungsgewohnheiten.
  • Marktzugang: Einfacher Zugang zwischen Produkten und Verbrauchern.
  • Kommunikations- und Transportwege: Pionierrolle in Spanien.
  • Kapital: Der frühere Handel schuf bürgerliches Kapital. Ab 1787 ermöglichte der gesamte Handel mit Kuba Kapitalflüsse, die im 19. und 20. Jahrhundert die Gründung von Fabriken finanzierten.

Umweltfolgen der industriellen Produktion

Transformationsprozesse und Abfälle

Der industrielle Transformationsprozess hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Industrieabfälle stellen ein ernstes Problem dar. Ohne vorherige Behandlung führt dies zur direkten Verschmutzung und gefährdet das ökologische Gleichgewicht des Planeten.

Strategien für eine nachhaltige Produktion

  • Umweltgesetzgebung: Seit 2007 gibt es Gesetze, die jene Verursacher konsequenter verfolgen.
  • Internationale Verträge: Neue Abkommen zur Emissionsminderung.
  • Änderung des Verbraucherverhaltens: Bewusstseinswandel im Alltag.

Luftverschmutzung

Die Verbrennung von Erdöl erzeugt Rauch, Feinstaub und gasförmige Schadstoffe. Am häufigsten treten Kohlenmonoxid (CO), Kohlendioxid (CO2) und Schwefeloxid (SO2) auf. Besonders die Stahlindustrie und Ölraffinerien emittieren hohe Mengen an Schadstoffen.

Saurer Regen

Emissionen von Schwefel und Stickstoff reagieren in der Atmosphäre mit Sauerstoff, Wasserdampf und Licht zu Schwefel- und Salpetersäure. Diese fallen als saurer Regen zur Erde. Die Effekte sind:

  • Versauerung der Böden sowie Schäden an Landwirtschaft und Vegetation.
  • Versauerung von Seen und Fließgewässern sowie Korrosion an Gebäuden.

Treibhauseffekt

CO2 besitzt spezifische Eigenschaften: Es lässt kurzwellige Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre passieren, reflektiert jedoch die langwellige Wärmestrahlung (Infrarot) der Erdoberfläche. Nur ein kleiner Teil der Wärme entweicht in den Weltraum. Die Konsequenzen sind:

  • Erhöhte Wasserverdunstung und verstärkte Niederschläge in manchen Breitengraden.
  • Schmelzen von Eis und Schnee sowie ein Anstieg des Meeresspiegels.
  • Verschiebung der Grenzen der großen Klimazonen.

Rückgang der Ozonschicht

Der Abbau der Ozonschicht ist auf das Vorhandensein von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW/CFC) zurückzuführen. Jedes Chloratom kann bis zu 10.000 Ozonmoleküle zerstören. Dies führt zu erhöhter UV-Strahlung auf der Erdoberfläche, was Hautkrebs und Augenprobleme begünstigt sowie das Phytoplankton in den Ozeanen schädigt (Rückgang der Photosynthese).

Wasserverschmutzung und Schutz der Meere

Die Verschmutzung durch kommunale Abfälle, Industrie und Landwirtschaft bleibt ein ungelöstes Problem, obwohl Gesetze zur Abwasserqualität und Kontrollen für Industriebetriebe existieren. Schildkröten und andere Meereslebewesen sind hiervon stark betroffen.

Ursachen der Verschmutzung

  • Einleitung von Stoffen, die sich nicht zersetzen, sowie giftige Abfälle auf Deponien.
  • Einleitung von Kühlwasser und übermäßige organische Düngung des Wassers.

Verschmutzung mariner Herkunft

Städtische und industrielle Abwässer machen insgesamt drei Viertel der Meeresverschmutzung aus. Weitere Quellen sind die Schifffahrt (insbesondere der Öltransport), marine Farmen und Ölquellen. Besonders belastete Gebiete sind das Mittelmeer, die Ostsee, die Küsten Japans sowie das Kaspische Meer und der Aralsee.

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