Von der Industriellen Revolution bis zum Kalten Krieg
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Die Industrielle Revolution
T3: Industrielle Revolution: Das Ergebnis einer Reihe von Änderungen in Wirtschaft und Technologie, die in Großbritannien in der Mitte des 18. Jahrhunderts auftraten. Dies führte zu einem tiefgreifenden Wandel der Wirtschaft und der Gesellschaft. Die wichtigsten Änderungen waren demografischer Natur und betrafen die Landwirtschaft.
Klassengesellschaft und Kapitalismus
Charakteristika der Klassengesellschaft und des Kapitalismus: Der Kapitalismus ist ein ökonomisches Modell, das aus der Industriellen Revolution hervorging. Dieses Modell ist als ein System aufgebaut, in dem die Produktionsmittel in Privatbesitz sind und eine kleine Gruppe über das Eigentum verfügt, während der Rest der Bevölkerung ohne Eigentum im Austausch für einen Lohn arbeitet. Es gibt zwei Gruppen:
- Die große Mittelschicht und die wirtschaftliche Macht der Industrie.
- Die Arbeiter, die in den Fabriken als Gegenleistung für einen Lohn arbeiten und eine geringe Kaufkraft besitzen.
Industrialisierung in Katalonien und Spanien
T5: Die Entwicklung der Textilindustrie in Katalonien und Hindernisse der Industrialisierung in Spanien: Katalonien besaß in der Mitte des 18. Jahrhunderts bereits eine wichtige Textilindustrie, aber das Verbot der Einfuhr von Baumwollgarn gab den entscheidenden Impuls. Später verbesserten die Mechanisierung und die Einführung von Dampf die industrielle Entwicklung. Der Höhepunkt wurde Ende 1800 mit der Schaffung von Industriekolonien erreicht, die Kohle durch Wasserkraft zur Energiegewinnung ersetzten.
Die wichtigsten negativen Faktoren der spanischen Industrialisierung waren:
- Geringe Kaufkraft
- Fehlende Investitionen
- Transportprobleme
- Die Bevölkerungsverteilung in Spanien
- Protektionismus
Soziale Gruppen und Ideologien
Charakteristika der sozialen Gruppen des Jahrhunderts: Die wichtigsten sozialen Gruppen waren die Führungsklassen mit großer Macht. Das hohe Bürgertum entstand als eine neue soziale Klasse, die die Hegemonie mit dem Adel teilte. Hinzu kamen die unteren Klassen, bestehend aus Stadtbewohnern und Bauern.
Neue Ideologien im Zusammenhang mit der Arbeiterbewegung: Es entstanden der Anarchismus und der Sozialismus.
Imperialismus und der Erste Weltkrieg
T6: Hauptfaktoren der imperialistischen Ausbreitung im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts: Wirtschaftliche, demografische, politische und ideologische Faktoren.
Ursachen für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs: Die Rivalität zwischen den Kolonialmächten, nationalistische Erhebungen sowie der Kampf zwischen Frankreich und Deutschland um die kontinentale Hegemonie in Europa. Die Balkankonflikte führten zu Spannungen zwischen Österreich und Russland, die aus dem Kampf um das bosnische Territorium resultierten.
Der Völkerbund
Völkerbund – Ziele und Probleme: Der Völkerbund war eine Organisation, die den Frieden auf der Grundlage von Kooperation, der Einhaltung von Verträgen und der Schlichtung von Konflikten sichern sollte. Die Hauptschwierigkeiten waren die wirtschaftliche Lage und Armut sowie die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten, Deutschland und Italien dem Bund nicht angehörten.
Die Goldenen Zwanziger und der Faschismus
T8: Die Goldenen Zwanziger Jahre: Dies war ein Jahrzehnt, in dem Amerika einen sehr hohen Lebensstandard genoss. Dies führte jedoch zu einer Spekulationsblase und einer Überproduktionskrise. Die Weltwirtschaftskrise war das Ergebnis jahrelanger Börsenkrisen. Um die Situation zu verbessern, wurde der „New Deal“ erfunden, der auf staatliche Interventionen setzte, um die Wirtschaft wiederzubeleben.
Der Faschismus: Eine Ideologie, die von Benito Mussolini begründet wurde. Sie ist durch die totale staatliche Kontrolle und die Unterdrückung politischer Gegner gekennzeichnet. Mussolini kam durch den Einsatz seiner Miliz, der „Schwarzhemden“, an die Macht, wobei der König ihm schließlich die Regierungsverantwortung übertrug.
Kalter Krieg und friedliche Koexistenz
T10: Kalter Krieg und friedliche Koexistenz: Der Kalte Krieg war ein Modell der internationalen Beziehungen, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte. Die friedliche Koexistenz markierte eine neue Ära der Entspannung, dominiert von Chruschtschow (UdSSR) und Kennedy (USA). In dieser Zeit zeigte die Welt eine tolerantere Haltung. Es wurden direkte Beziehungen zwischen den Staatsführern etabliert, symbolisiert durch das „Rote Telefon“.