Infektionskrankheiten: Malaria, Symptome und Prävention

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Malaria in den Tropen: Ursachen und Prävention

Warum ist Malaria in den Tropen so häufig und wie kann man sich davor schützen? Moskitos leben bevorzugt in heißen und feuchten Gebieten. Die mangelnde Trockenlegung von Feuchtgebieten sowie das niedrige sanitäre Niveau in tropischen Regionen der Dritten Welt begünstigen die Ausbreitung. Man könnte die Krankheit durch die Trockenlegung von Feuchtgebieten, die Herstellung und den Einsatz von Insektiziden, Moskitonetzen und Repellents verhindern.

Forschung und Medikamentenentwicklung

In den letzten 10 Jahren entfielen weniger als 1 % der untersuchten Medikamente auf Malaria (verursacht durch Plasmodium). Krankheiten der Dritten Welt gelten für die Industrie oft als nicht rentabel für Forschung oder Investitionen. Da Protozoen (Eukaryonten) uns phylogenetisch näherstehen als Bakterien, sind Wirkstoffe, die Protozoen angreifen, für den Menschen wahrscheinlich giftiger.

Übersicht verschiedener Krankheitserreger

  • 3 bakterielle Erkrankungen: Gastroenteritis, Tuberkulose und Meningitis.
  • Pilzerkrankungen (Hongos): Sporotrichose und Histoplasmose.
  • Protozoen-Erkrankungen: Malaria und Amöbenruhr.
  • 3 Viruserkrankungen: Erkältung (Resfriado), Tollwut und Hepatitis.

Phasen von Infektionskrankheiten

Infektionskrankheiten sind durch verschiedene Symptome wie Fieber, Unwohlsein und Abgeschlagenheit (Decaimiento) charakterisiert. Sie verlaufen in drei Stadien:

  1. Inkubationszeit: Die Zeitspanne zwischen dem Eintritt des Erregers und dem Auftreten der ersten Symptome. Hier kann sich der Erreger vermehren und im Körper verteilen. Die Dauer hängt von der Art der Krankheit ab.
  2. Dauer der Entwicklung: In dieser Phase zeigen sich die charakteristischen Symptome.
  3. Rekonvaleszenz (Convalecencia): Die Krankheit wird besiegt und der Organismus erholt sich wieder.

Symptome und klinische Zeichen

Symptom: Eine subjektive Referenz des Kranken über eine wahrgenommene Anomalie oder Veränderung, die als pathologisch erkannt wird. Der Begriff steht im Gegensatz zu klinischen Zeichen, die objektive und messbare Daten darstellen. Das Symptom ist eine Warnung, dass die Gesundheit durch psychische, physische oder soziale Faktoren (oder eine Kombination daraus) bedroht sein könnte.

Klinische Zeichen: In der Medizin versteht man darunter jede objektive Manifestation, die infolge einer Krankheit oder Beeinträchtigung der Gesundheit auftritt und am Patienten evident wird.

Wirkungsweise und Einsatz von Antibiotika

Antibiotika sind chemische Substanzen, die von Lebewesen produziert werden oder synthetische Derivate sind. Sie töten Mikroorganismen ab oder hemmen deren Wachstum in geringen Konzentrationen. Sie finden Anwendung in der Humanmedizin, Tiermedizin und im Gartenbau, um Infektionen zu bekämpfen, die durch Keime verursacht wurden.

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