Nicht-infektiöse Krankheiten, Prävention und Transplantationen
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Nicht-infektiöse Krankheiten
Nicht-infektiöse Krankheiten stellen eine erhebliche gesundheitliche Herausforderung in der modernen Gesellschaft dar.
Krebs
Krebs ist eine Erkrankung, die durch die Transformation von Zellen eines Körpergewebes entsteht, sodass sie sich abnormal und unkontrolliert vermehren. Er ist die zweithäufigste Ursache für unnatürliche Todesfälle nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den wichtigsten Krebsarten gehören Lungenkrebs, Dickdarmkrebs, Hautkrebs (Epithelkrebs) und Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskrebs).
Ursachen: Genetische, chemische und physikalische Faktoren (wie ionisierende Strahlung), Viren sowie Umwelt- und Ernährungsfaktoren.
Krebsprävention:
- Gesunde Ernährung
- Vermeidung von Tabakkonsum
- Regelmäßige körperliche Bewegung
- Vermeidung übermäßiger Sonneneinstrahlung
- Einhaltung von Rechtsvorschriften über krebserregende Stoffe am Arbeitsplatz
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die sich auf das Herz und die Blutgefäße auswirken, sind die führende Todesursache in der westlichen Gesellschaft. Sie können einen genetischen Ursprung haben, aber auch durch bekannte Risikofaktoren wie unzureichende Ernährung, Bewegungsmangel und Tabakkonsum begünstigt werden.
Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
- Individuelle präventive Maßnahmen: Bewusste Ernährung, Reduzierung des Salzkonsums in Lebensmitteln, Kontrolle des Bluthochdrucks, regelmäßiger moderater Sport, Vermeidung von langwieriger Angst und Stress sowie Vermeidung oder mäßiger Konsum von Alkohol.
- Kollektive präventive Maßnahmen (politische Maßnahmen): Die WHO empfiehlt, die Steuern auf Alkohol und Tabak zu erhöhen, Fußgänger- und Fahrradwege einzurichten sowie Schulkantinen und die Lebensmittelindustrie zu kontrollieren.
Psychische Störungen
Psychische Störungen (geistige Erkrankungen) sind chemische Störungen im Gehirn, welche die Denkweise, das Fühlen und die Fähigkeit, sich auf andere zu beziehen, verändern. Sie können medizinisch behandelt werden. Zu den Typen gehören: Depression, Schizophrenie, Angstzustände, bipolare Störungen, Alzheimer und Parkinson.
Transplantationen
Die Transplantation ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem erkranktes Gewebe oder Organe durch die einer anderen Person ersetzt werden. Das Hauptproblem ist die Abstoßung. Um diese zu vermeiden, wird vor der Transplantation kontrolliert, ob Spender und Empfänger kompatibel sind. Nach dem Eingriff werden dem Einzelnen bestimmte immunsuppressive Medikamente verabreicht.
Die steigende Nachfrage nach Organtransplantationen ist ein weltweiter Aufruf zur Solidarität unter den Menschen (Spendern, Empfängern und Familien). Von Bedeutung sind Transplantationen von Nieren, Leber, Herz, Lunge, Darm, Knochen, Herzklappen, Hornhaut und Haut.
Gesundheitsprobleme in der Dritten Welt
Zu den globalen Gesundheitsproblemen in der Dritten Welt gehören: Mängel in der öffentlichen Gesundheit, fehlende Kapazitäten beim medizinischen Personal, ein Mangel an Kliniken und Krankenhäusern sowie eine unzureichende medizinische Versorgung.