Inklusive Bildung: Grundsätze, Ursachen und Lernschwierigkeiten

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Inklusive Bildung: Grundsätze der Integration

Die Integration wird bei 1S ab den Grundsätzen der Bildung für Schüler mit besonderen Bedürfnissen wie in der Umgebung möglich und sollte auf drei Prinzipien beruhen:

  • Individualisierung: Die Methodik der Individualisierung richtet sich nach den Merkmalen jedes Schülers, damit jeder Schüler die Ziele der Integration erreichen kann.
  • Schulische Sektorisierung und Service: Hier finden Sie für Kinder mit Behinderungen Unterstützung durch Pflegekräfte und Hilfsmittel, sofern notwendig. Dadurch entstehen Bildungsräume und spezialisierte Klassen.
  • Standardisierung: Das Konzept der Normalität ist sehr relativ. Die Integrationsphilosophie beruht auf der Akzeptanz, dass jede Person Teil der Normalität ist. Es gibt immer Unterschiede, die anerkannt werden müssen, damit jeder seine Fähigkeiten maximal entfalten kann.

Differenzen und Integration in die Einbeziehung

Die Integration in Schulen scheiterte zunächst daran, dass Schüler mit Behinderungen von der Gesellschaft isoliert und in speziellen Zentren untergebracht wurden. Später wurden spezielle Klassenräume innerhalb der Zentren eingerichtet. Schließlich wurde die Teilnahme am regulären Unterricht möglich. Heute gilt die Aufnahme als gleichberechtigtes Mitglied der Regelklasse. Die Verschiebung gegen den Integrationsansatz wurde angenommen, auch wenn es heftige Kritik gab, denn die Integrationspraktiken gelten teilweise als subtile Form der Segregation.

Eine inklusive Bildung in der Schule erfordert einen umfassenden und wirksamen Lehrplan, eine Reform der pädagogischen Praxis und die Ausbildung des Lehrpersonals, um qualitativ hochwertige Bildung für alle Schüler mit ihren jeweiligen Merkmalen sicherzustellen.

Formen der Behinderung nach Warnock (1979)

Vorübergehende Formen: Lernstörungen, Probleme des Verhaltens.

Dauerhafte Formen:

  • Intellektuelle Merkmale: geistige Behinderungen (leicht, mittel, schwer), Hochbegabung.
  • Sensorische Merkmale: Blindheit, Sehbehinderung und Hörbehinderung.
  • Physische/motorische Merkmale: Querschnittslähmung, Hemiplegie und motorische Beeinträchtigungen.
  • Affektiv-emotionale Merkmale: psychotische, autistische und andere Syndrome.
  • Soziokulturelle Merkmale: kulturell benachteiligte Gruppen, schwere soziokulturelle Defizite.

Ursachen von Lernschwierigkeiten

Persönliche Ursachen: geistige Behinderung, neurologische Störungen, körperliche Behinderung, sensorische Beeinträchtigungen und affektiv-emotionale Ungleichgewichte.

Pädagogische Ursachen: mangelhafte Kommunikation zwischen Lehrkraft und Schüler, Unkenntnis der Bedürfnisse, unangemessene Ziele und Methoden, unzureichende Organisation, eine zu große Anzahl an Schülern pro Klassenzimmer, unzureichende Ressourcen und Personal sowie fehlende individualisierte Aufmerksamkeit.

Soziale Ursachen: soziokulturelles Umfeld, Familie, affektiv-emotionale Ungleichgewichte sowie fehlende persönliche Gewohnheiten und soziale Kompetenzen.

Der Gofman-Verdachtsindex

Besteht beim Lehrer der Verdacht, dass etwas nicht stimmt, muss der Schüler einen Fragebogen ausfüllen. Dieser wird als „Gofman-Verdachtsindex“ bezeichnet. Treten dabei eine oder mehrere der folgenden Variablen auf und zeigen sich Lernschwierigkeiten, ist eine genauere Untersuchung nötig:

  • Geschlecht: Lernstörungen treten vor allem bei Jungen auf.
  • Familienanamnese: Störungen des Lesens, Schreibens und der Sprache.
  • Schwangerschaft: Die Mutter kann während der Schwangerschaft Schmerzen oder Infektionen gehabt haben.
  • Geburt: Das Kind hatte perinatale Komplikationen (Frühgeburt, Geburtsschwierigkeiten).
  • Neugeborenenphase: Schwierigkeiten beim Saugen.
  • Sprach- und Motorikentwicklung: Auffällige Schwierigkeiten bei der Sprachentwicklung und den motorischen Fähigkeiten.
  • Unfälle: Unfälle, Schäden oder Verletzungen, die Ursache sein könnten.
  • Hyperkinetisches Syndrom und ADS: Syndrome, die zu Hyperaktivität und Impulsivität führen können.
  • Chronische Krankheiten oder Behinderungen: Faktoren, die die Chancen des Lernens beeinträchtigen.
  • Unerkannte Angriffe sowie kulturelle Faktoren und ein gestörtes familiäres Umfeld.