Das interne Milieu und das menschliche Kreislaufsystem

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Das interne Milieu des menschlichen Körpers

Das interne Milieu bezeichnet die Flüssigkeitsmenge, die die Zellen des Körpers umgibt. Es dient der Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff sowie dem Abtransport von Stoffwechselabfällen und CO₂.

Beim Menschen besteht das interne Milieu aus:

  • Blutflüssigkeit: Dient dem Transport verschiedener Stoffe und zirkuliert durch die Blutgefäße.
  • Interstitielle Flüssigkeit: Eine Plasmaflüssigkeit mit defensiven und ernährungsphysiologischen Funktionen, die sich zwischen den Zellen befindet. Sie entsteht durch die Filtration des Blutes durch die Kapillaren.
  • Lymphe: Die Flüssigkeit in den Lymphgefäßen, die aus interstitiellem Plasma stammt.

Die Funktion und Organisation des Körpers hängen von der Homöostase ab, also der Aufrechterhaltung konstanter Eigenschaften im internen Milieu. Dies wird durch verschiedene Körpersysteme reguliert.

Das Kreislaufsystem lässt sich in zwei Bereiche unterteilen: das Blutkreislaufsystem und das Lymphsystem.

Das Blutkreislaufsystem

Das Blutkreislaufsystem verteilt Nährstoffe und O₂ im Körper und sammelt Stoffwechselabfälle, die unter anderem über den Urin ausgeschieden werden. Es besteht aus:

Blutgefäße

  • Arterien: Transportieren Blut vom Herzen zu den Organen. Sie sind dickwandig und elastisch, um dem hohen Druck standzuhalten.
  • Venen: Transportieren Blut von den Organen zum Herzen. Ihre Wände sind dünner und weniger elastisch. Sie besitzen Venenklappen, um einen Rückfluss des Blutes zu verhindern.
  • Kapillaren: Mikroskopisch kleine Gefäße, die Arterien und Venen verbinden. Durch ihre Wände findet der kontinuierliche Austausch von O₂, CO₂, Nährstoffen und Abfallstoffen mit den Körperzellen statt.

Blut

Blut ist eine viskose, rote Flüssigkeit mit salzigem Geschmack, die in den Blutgefäßen zirkuliert. Zu seinen Funktionen gehören Atmung, Ernährung, Ausscheidung, Abwehr und Temperaturregulierung.

  • Plasma: Eine gelbliche Flüssigkeit, die zu 90 % aus Wasser und zu 10 % aus Kohlenhydraten, Fetten und anderen Stoffen besteht.

Blutzellen

  • Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Bikonkave Zellen ohne Zellkern. Sie sind elastisch und verformbar, um durch Kapillaren zu gelangen. Sie enthalten Hämoglobin, das Protein, das Sauerstoff und CO₂ transportiert.
  • Weiße Blutkörperchen (Leukozyten): Große Zellen mit Zellkern, die der Abwehr von Infektionen dienen.
  • Thrombozyten (Blutplättchen): Zellfragmente ohne Zellkern, die an der Blutgerinnung beteiligt sind.

Das Herz

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