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Emissionsfähigkeit: Unternehmen, die EK Durch den Verkauf von Anteilsrechten an der Börse beschaffen können.
§Außenfinanzierung: der Vorgang Kapital Von außen, d.H. Von Dritten in das Unternehmen zu bringen.
-Nicht emissionsfähige Unternehmen (Personengesellschaften): 1)Einzelunternehmen, 2)OHG, 3)KG, 4)Stille Gesellschaft, 4)GmbH
-Emissionsfähige Unternehmen (Kapitalgesellschaften): 1)AG, 2)KGaA
§Innenfinanzierung: der Vorgang Finanzmittel von innen, d.H. Aus dem Unternehmen selbst Heraus zur Verfügung zu stellen.
Kreditsurrogate: Instrumente, die die Liquidität der Unternehmen verbessern ohne dass neues Fremdkapital oder Eigenkapital dazu geführt wird. (Leasing und Factoring)
àFactoring: vertragliche festgelegte Laufende Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor Fälligkeit Durch ein Kreditinstitut (Factor) gegebenenfalls unter Übernahme von gewissen Service- und Risikofunktionen.
oZiel: kurzfristige Liquiditätsverbesserung.
oVorteil: Interessante Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmen mit hohen Außenständen.
oFunktionen: 1)Finanzierungsfunktion (die Forderung des Lieferanten mittels Aufkaufs wird durch einen Factor Bevorschusst), 2)Dienstleistungsfunktion (der Lieferant lagert seine Debitorenbuchhaltung und das Mahnwesen an den Factor aus). 3)Delkrederefunktion: Übernahme Des Forderungsausfallsrisiko durch den Factor in voller Höhe.
àLeasing: miet- oder pachtweise entgeltliche Nutzungsüberlassung von Beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern auf Zeit durch Finanzierungsinstitute. (Soll ich mieten oder kaufen?) 1)Direktes Leasing: Direkte Beziehung zwischen Hersteller und Nutzer Des Leasinggutes (Vertrag zwischen Hersteller und Nutzer). 2)Indirektes Leasing: Zwischenschaltung einer Leasinggesellschaft zwischen Hersteller und Leasingnehmer (z.B. Autohaus).
Sale and Lease Back: folglich betriebsnotwendige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Werden an eine Leasinggesellschaft verkauft und gleichzeitig zurückgeleast.
Vorteil: Weitere Nutzung des Vermögensgegenstandes (z.B. Lagerhalle) bei gleichzeitiger Neuverwendung der freigewordenen Geldmittel.
Leverage Effekt: Stellt man den funktionalen Zusammenhang zwischen EK-Rendite und Verschuldungsgrad her, dann ergibt sich eine Abhängigkeit der Rentabilität des EKs vom Anteil der Fremdfinanzierung.
Konsequenz: Aus Sicht der Eigenkapitalgeber Lohnt es sich, möglichst viel "billiges" Fremdkapital im Unternehmen Einzusetzen.
Bedingung: die Gesamtkapitalrendite ist Grösser als Fremdkapitalzinssatz.
Wenn nicht, die EK-Rendite sinkt Aufgrund der Verschuldung stärker als die Gesamtkapitalrendite, da von den Sinkenden Erträgen auch noch Fremdkapitalzinsen bezahlt werden müssen.
Kapitalerhöhung: Ist der Ausgabekurs Höher als der eigentliche Nennwert, wird das Aufgeld (Agio) in die Kapitalrücklagen gelegt für spätere Verfügungen.
Kreditfinanzierung: ein Unternehmen wird Kapital von Gläubigern zur Verfügung gestellt, Die kein Eigentum an dem Unternehmen erwerben.
Bezugsrecht: das dem Altaktionär zustehende Recht, bei einer Kapitalerhöhung einen seinem Anteil am bisherigen Grundkapital entsprechenden Teil der jungen Aktien zu erwerben.
Mischkurs: Kurs für die nach der Kapitalerhöhung nicht mehr zu unterscheidene jungen und alten Aktien.