Isolatoren und Stützpunkte in der Energietechnik
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Hängeisolatorketten
B. Hängeisolatorketten: Diese bestehen aus mehreren Isolierelementen, deren Anzahl der Netzspannung und dem Isolationspegel dient. Sie dienen zur Ausrichtung und unterstützen die Leiter durch die Verwendung von Tragklemmen.
Abspannisolatoren
C. Abspannisolatoren: Diese werden bei Winkelbelastungen sowie am Anfang und am Ende der Leitung eingesetzt. Sie dienen der mechanischen Unterstützung und der Einstellung der Leiter mittels Spannklemmen.
Klassifizierung nach Aufbau
D. Nach ihrem Aufbau können Isolatoren wie folgt beschaffen sein:
- Einfache Isolatoren: einteilige Ausführung.
- Verbundisolatoren: bestehend aus zwei oder mehr Stücken.
Klassifizierung nach Einsatzort
E. In Bezug auf den Einsatzort: Es gibt Isolatoren für den Innen- oder Außenbereich sowie für Außenumgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen.
Klassifizierung nach Ausführung
F. Nach ihrer Passform und Verarbeitung: Es wird zwischen Isolatoren mit Metallrahmen und Isolatoren ohne Metallrahmen unterschieden.
Stützpunkte und Masten
9. Stützpunkte: Die Verordnung bestimmt, dass der Träger aus Beton, Metall oder einem anderen geeigneten Material mit einer hohen mechanischen Festigkeit bestehen muss und gegen Witterungseinflüsse geschützt werden muss.
Klassifizierung der Stützpunkte
Angesichts der Rolle, die die Stützpunkte in der Leitung einnehmen, werden sie wie folgt klassifiziert:
- Tragmasten (Support-Ausrichtung): Diese werden in gerader Ausrichtung verwendet. Die Leiter sind vertikalen Kräften (Dekompression) unterzogen.
- Winkelmasten: Diese werden an der Spitze des Winkels zwischen zwei Ausrichtungen platziert. Die Leitung ist dabei Kräften ausgesetzt, die aus der Konstruktion resultieren und somit auf Biegung wirken.
- Endmasten (Anfang und Ende der Leitung): Diese müssen den Kräften der Leiter in Längsrichtung der gesamten Leitung standhalten.
Mechanische Belastungen
- Vertikale Kräfte: Diese entstehen durch das Gewicht der Leiter sowie durch Überlastungen infolge von Eisbildung.
- Transversale Kräfte (Querkräfte): Diese entstehen durch die Windeinwirkung auf die Leiter und die Einwirkung auf den Stützpunkt.
- Längszugkräfte: Diese werden in der Leitung durch die Hauptleiter an den Anfangs- und Endpunkten der Stützpunkte verursacht.
Merkmale von Betonmasten
Betonmasten: Diese bestehen aus Beton und Metallstäben (Eisen), die in Längs- und Querrichtung angeordnet sind. Sie weisen eine Druckfestigkeit von 230–430 kg/cm² auf. Die Eisenstangen verleihen dem Mast mechanische Beständigkeit gegen Biegung und Torsion.
Herstellungsverfahren für Betonstützen
Um die mechanischen Eigenschaften der Betonstützen zu verbessern, werden sie auf folgende Weise hergestellt:
- Rüttelbeton, Schleuderbeton („Spin“) oder Spannbeton.
Diese konstruktiven Methoden reduzieren das Luftvolumen im Inneren, um die mechanische Festigkeit zu erhöhen.
Vor- und Nachteile
Die Vorteile sind:
- Hohe mechanische Festigkeit, was größere Spannweiten ermöglicht.
- Unbegrenzte Lebensdauer und geringer Wartungsaufwand.
Es besteht jedoch der Nachteil, dass diese Stützen schwer und zerbrechlich sind.