ITC 12: Elektrische Hausanschlüsse und Zähleranlagen
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ITC 12: Anlagenanschlüsse (Link-Einrichtungen)
1. Anlagenanschlüsse
1.1. Definition
Anlagenanschlüsse (Link-Einrichtungen) sind dazu bestimmt, den Bereich des allgemeinen Schutzes mit den Innenanlagen der Nutzer zu verbinden. Sie beginnen am Ende des Netzanschlusses und enden an den allgemeinen Steuer- und Schutzgeräten.
Diese Anlagen befinden sich in Bereichen der gemeinschaftlichen Nutzung und gehen in das Eigentum des Benutzers über, der für deren Pflege, Instandhaltung und Wartung verantwortlich ist.
1.2. Bestandteile der Anlagenanschlüsse
- Hausanschlusskasten (CGP): General Protection Fund
- Hauptleitung (LGA): General Line Feed
- Zählerplatz (CA): Gehäuse für die Unterbringung der Zähler
- Einzelzuleitung (DI): Ableitung Individual
- Leistungsschutzschalter-Gehäuse (ICP): Control Box Power Switch
- Allgemeine Steuer- und Schutzeinrichtung (DGMP): Device Protection Command and General
2. Systeme
Legende der Komponenten
- Verteilungsnetz (Distribution Network)
- Hauseinführung (Weatherhead)
- Allgemeiner Sicherheitsschutz
- Hauptleitung (General Line Feed)
- Rangierschalter
- Verbindungskasten (Junction Box)
- Zählerplatz (Lage Meter)
- Einzel-Shunt
- Sicherung (Safety Fuse)
- Zähler (Contador)
- Box zur Leistungsregulierung
- Allgemeine Geräte für Kontrolle und Schutz
- Inneninstallation
Hinweis: Alle individuellen Abzweige (Bypass) und die Inneninstallation sind privater Natur.
2.1. Für einen einzelnen Benutzer
In diesem Fall können die Anlagenanschlüsse vereinfacht werden, da sich der Hausanschlusskasten und der Zählerplatz am selben Ort befinden. Eine allgemeine Hauptleitung (LGA) existiert hier nicht. Folglich fällt die Sicherung (9) mit der Sicherung des Hausanschlusskastens (CGP) zusammen.
Schema 2.1: Anschluss für einen einzelnen Benutzer.
2.2. Für mehr als einen Benutzer
Die Anlagenanschlüsse müssen den folgenden Schemata für die Platzierung der Zähler entsprechen:
2.2.1. Zwei Zähler am gleichen Ort
Das Schema 2.1 kann für zwei Benutzer, die vom selben Punkt gespeist werden, verallgemeinert werden. Daher gelten die Angaben zur Sicherung (9) aus Abschnitt 2.1 analog.
Schema 2.2.1: Für zwei Mitglieder, die von der gleichen Stelle gespeist werden.
2.2.2. Zentrale Zählerplatzierung an einem Ort
Diese Regelung wird üblicherweise bei vertikalen oder horizontalen Gebäudestrukturen angewendet, insbesondere im Wohnungsbau, bei Geschäftshäusern, Büros oder bei einer Konzentration von Industriebetrieben.
Schema 2.2.2: Zähler für mehrere Benutzer mit einer zentralen Anordnung an einem Ort.
2.2.3. Dezentrale Zählerplatzierung an mehreren Orten
Diese Regelung findet Anwendung in Wohn- und Gewerbegebäuden, Büros oder Industriekonzentrationen, bei denen eine Lastprognose eine Verteilung der Zähler auf mehr als einen Ort oder eine Anlage ratsam erscheinen lässt. Dies gilt auch für die Lage verschiedener Zentralisierungen in einer einzigen Anlage bei großen Flächen. Zudem kann dies bei horizontalen Verteilungen innerhalb privater Anlagen (z. B. Häusergruppen) angewendet werden.
Dieses Schema kommt auch bei der zentralen Abrechnung in verteilten Anwendungen durch Schienenverteiler-Systeme zum Einsatz, die der Norm UNE-EN 60439-2 entsprechen.
Schema 2.2.3: Zähler für mehrere Benutzer mit dezentraler Anordnung an mehreren Orten.