Jesus Masdeu und die Hochzeit von Sofia: Eine Analyse

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Der Maler Jesus Masdeu und seine Kunst

Der Maler Jesus Masdeu hielt eine kleine Palette in der linken Hand und einen Pinsel in der anderen. Er stellte fest, dass das Gemälde noch einige Pinselstriche an der Tunika des Moses benötigte. Jesus Masdeu erklärte die Schwierigkeiten; das Samtgmälde sei ein wenig kompliziert gewesen. Kurz darauf erläuterte er uns die geeignete Technik. Sobald er fertig war, sah man, dass Moses Herrn Valldaura sehr ähnlich sah. Jesus Masdeu wurde alle zwei Monate mit dem Bemalen von Tapeten beauftragt.

Die Herausforderungen der Wandteppich-Malerei

Das Werk Die Überquerung des Roten Meeres bereitete viele Schwierigkeiten. Er sagte, die Schuld liege bei Herrn Rodés, der ihm nicht den Auftrag für Adam und Eva gegeben, sondern Die Überquerung des Roten Meeres empfohlen hatte. Eines Tages besuchte Jesus seine Patin. Den Wandteppich Der Fels der Sirenen nahm er unter den Arm; es waren solide Werke zu beeindruckenden Preisen. Jesus deutete gegenüber Frau Valldaura an, dass er gerne eine Lobby gestalten würde: mit Farben, die Feuer und Wasser imitieren. Doch sie antwortete ausweichend, was einem indirekten Nein gleichkam.

Inspiration und künstlerischer Alltag

Jesus Masdeu dachte darüber nach, dass niemand den nächsten Wandteppich kaufen würde, wenn sie ihn nicht erwerben. Dann hatte er eine feurige Inspiration: Er malte die Figur des Moses und eine Frau, die an seiner Seite war. Diese trug eine preußischblaue Tunika, während die Frau ein zitronengelbes Halsband trug. Es folgt eine Beschreibung des Malers, sowohl physisch als auch als Person. Masdeu arbeitete zwei Jahre lang in einer spezifischen Galerie. Trotz der Ankündigung reichte es jedoch nicht aus, um den Verlust des Wandteppichs zu verhindern. Herr Rodés bezahlte ihm niemals die Stunden, die er für den Teppich aufgewendet hatte. Das Werk Die Ehebrecherin hingegen war ein gutes Geschäft gewesen.

Schon als Kind war er glücklich mit seinen Pinseln, verwechselte sie jedoch einmal im Waschbecken, woraufhin seine Mutter wütend wurde. Man sagte, er sei eingemietet gewesen, bis er ein Zimmer unter einem hohen Dach bezog, um nicht zu stören. Alle zwei Wochen besuchte er abends seine Eltern, sprach ein wenig mit ihnen und sie aßen gemeinsam zu Abend. Nach dem Waschen der Pinsel ging die Dame nach Hause, da sie Valldaura liebte. Am nächsten Morgen, bevor er in die Werkstatt ging, kaufte er Lebensmittel. Er erzählte uns, wo er bestimmte Dinge kaufte, wie zum Beispiel in der Metzgerei in der Via Laietana, wo das Fleisch anscheinend wie Butter war.

Die Hochzeit von Sofia und Eladi

Hochzeit in Sofia: Eulàlia begleitete Sofia und sagte ihr eindringlich, dass Eladi unsterblich in sie verliebt sei. Sofia sah in den Spiegel und fragte sich: „Und ich?“ Beim Verlassen der Kirche schickte Lluïset heimlich Briefe, wie er es versprochen hatte. Sobald Sofia in der Kirche stand, erzählte ihr die Großmutter, dass sie genau wisse, was zu tun sei. Sie wies Sofia an, Eladi alle zwei Monate ein Paket zu schicken, das mit einem Goldband gebunden war, stets in den Farben Weinrot oder Rosa.

Ein folgenschweres Geständnis in der Hochzeitsnacht

Während des Mittagessens war Sofia sehr nervös, denn es war ihr erster Tag als Ehefrau von Eladi. Jesus Masdeu war ebenfalls anwesend, obwohl er nicht auf der Liste stand, was Àngel Rivera nicht verstand. Nach dem Mittagessen kümmerten sich Freunde und Onkel Terenci um die Gäste. Das Brautpaar tanzte weiter, ohne ein Wort zu sagen. Als sie nach Hause gingen, schlug Eladis Mutter dem Paar vor, bei ihr in einem großen Turm zu leben, damit er dort ungestört malen könne. Dieses Angebot unterbreitete die Mutter von Eladi dem Brautpaar.

Liebe und Akzeptanz

Im Zimmer begann Sofia, die Nadeln aus ihrem Haar zu nehmen. Eladi näherte sich ihr langsam und wollte sie ausziehen, doch sie weigerte sich zunächst. Eladi, sichtlich aufgebracht, sagte zu Sofia, dass er es nicht mehr ertrage und ihr etwas sehr Wichtiges und Dringendes sagen müsse. Sie wurde bleich. Eladi gestand ihr, dass er bereits eine Tochter habe. Sofia blieb eine Weile stumm, stand dann von ihrem Stuhl auf und ging auf den nackten Eladi zu. Sie sagte ihm, dass jetzt der beste Moment sei und es keine Rolle spiele, dass er eine Tochter habe. Sie küsste ihn tief und sie liebten sich schließlich.

Nach dem Liebesspiel atmete Eladi tief durch und entspannte sich im Bett. Sofia ging zum Fenster und betrachtete die Bäume und Pflanzen im Garten. Sie dachte daran, dass sie Eladis Tochter im Haus haben wollte, ihn selbst aber nie wirklich geliebt habe. Das kleine Mädchen hieß Maria. Nach der Ankunft der Tochter war alles von der Helligkeit des Mondes erfüllt; sie umarmten sich, lachten und scherzten miteinander.

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