Der Kalte Krieg: Ursachen, Krisen und Ende
Eingeordnet in Sozialwissenschaften
Geschrieben am in
mit einer Größe von 3,49 KB
Ursachen und Auslöser des Kalten Krieges
- Churchill-Rede: Winston Churchill sprach in Fulton vom „Eisernen Vorhang“, der Europa teilt, und betonte die Notwendigkeit, die sowjetische Expansion einzudämmen.
- Iran-Krise: Die Besetzung des Irans durch die USA und die UdSSR endete mit dem Rückzug der Sowjets, nachdem diese zunächst Widerstand leisteten.
- Osteuropa: Die Sowjetisierung Osteuropas und die Ausgrenzung der Kommunisten in Westeuropa.
- Truman-Doktrin & Marshall-Plan: Militärische und wirtschaftliche Unterstützung für freie Länder sowie Wiederaufbauhilfe für Westeuropa.
- Teilung Deutschlands: Entstehung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).
- Berlin-Krise: Die Blockade und Teilung der Stadt.
Wichtige Krisen und Konflikte
- Ungarn-Krise: Führte zur endgültigen Spaltung Europas.
- Suez-Krise: Nasser verstaatlichte den Kanal; nach militärischer Intervention durch Frankreich, Großbritannien und Israel erzwangen die USA einen Waffenstillstand. Dies markierte das Ende der alten Kolonialmächte.
- Koreakrieg: Eindämmung des Kommunismus in Ostasien.
- Kubakrise: Höhepunkt der nuklearen Konfrontation.
Friedliche Koexistenz und 2. Phase
Merkmale der Koexistenz
Ständiger Dialog zwischen den Supermächten, jedoch belastet durch Stellvertreterkriege (z. B. Vietnam) und interne Spannungen in den Machtblöcken.
2. Phase des Kalten Krieges
- Invasion in Afghanistan: Ein massiver Eingriff der Sowjetunion.
- Reagan-Politik: Eine offensive US-Strategie als Antwort auf die sowjetische Expansion.
Das Ende des Kalten Krieges
Mit dem Amtsantritt von Gorbatschow kam es zu Abrüstungsverträgen (Washingtoner Abkommen), demokratischen Revolutionen in Osteuropa und dem Rückzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan.
Internationale Konferenzen und Neuordnung
- Jalta: Roosevelt, Stalin und Churchill beschlossen die Teilung und Entmilitarisierung Deutschlands sowie die Gründung der UNO.
- San Francisco: Gründung der Vereinten Nationen (UNO) durch 50 Staaten.
- Potsdam: Festlegung der Besatzungszonen, Abrüstung, Entnazifizierung und Grenzziehungen (Oder-Neiße-Linie).
Europa 1945 und die Rolle der UNO
Deutschland und Österreich wurden in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Die Sowjetunion festigte ihren Einfluss in Osteuropa durch militärische Präsenz und kommunistische Koalitionen.
Die Vereinten Nationen (UNO)
Die UNO wurde als Forum für den internationalen Dialog und zur Friedenssicherung gegründet. Wichtige Organe sind der Sicherheitsrat, die Generalversammlung, der Internationale Gerichtshof und Organisationen wie UNICEF, UNESCO und der IWF.
Definition: Der Kalte Krieg
Ein System internationaler Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg, geprägt durch die Rivalität zwischen den USA (liberaler Kapitalismus) und der UdSSR (Sowjet-Kommunismus). Kernmerkmale:
- Misstrauen zwischen den Supermächten
- Ideologische Rivalität
- Angst vor einem nuklearen Krieg
- Rüstungswettlauf
- Stellvertreterkriege in der Dritten Welt