Katalanische Literatur der 70er-Jahre und Quim Monzó

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Die literarische Situation in den 70er-Jahren

Anders ist die Situation in den 70er-Jahren am Ende des Krieges, weil sie den linguistischen Franquismus, editorielle Rechte, die Erleichterung der Schaffung von Wissen durch Werke der PAH-Sprecher, neue Literaturpreise, die Lockerung der Zensur und die Anerkennung von Nationalitäten mit ihrer eigenen Sprache umfasst.

Charakteristika der Schriftsteller

Die Schriftsteller zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Bruch mit dem Realismus
  • Kulturalismus
  • Ideologische und moralische Vergehen
  • Aufnahme der modernen Kultur

Merkmale der Erzähler

Die Merkmale der Erzähler sind Intimität, Lyrik und Weltoffenheit, was den Geist der Moderne widerspiegelt und eine rebellische, transgressive Haltung reproduziert. Der Intimismus und die Lyrik untersuchen die eigene Identität und Herkunft. Kosmopolitismus beschreibt den Wunsch, der engstirnigen Sicht zugunsten einer Atmosphäre in anderen Ländern zu entfliehen. Der moderne Geist der rebellischen, transgressiven Haltung spielt mit Ideen, die mit dem etablierten Wertesystem brechen.

Einflüsse und bedeutende Autoren

Es besteht ein Einfluss südamerikanischer Autoren wie Gabriel García Márquez sowie von Schriftstellern wie Joan Perucho und Mercè Rodoreda. Einige Autoren, die diese Generation prägen, sind:

  • Terenci Moix
  • Montserrat Roig
  • Isabel-Clara Simó
  • Josep Lozano
  • Quim Monzó
  • Ferran Torrent
  • Jaume Cabré

Maria Barbal, Jesús Moncada und Ramon Solsona starteten ihre Produktion erst im späteren Leben.

Quim Monzó: Gattungen und Stil

Quim Monzó pflegt sowohl den Journalismus als auch die Erzählung als literarische Gattungen. Er hat zudem neuartige Verfahren außerhalb der konventionellen noucentistischen Erzählweise angewandt; Kritiker nannten diese Romane „lange Kurzgeschichten“.

Literarische Vorbilder und Schreibprozess

Die wichtigsten literarischen Vorbilder sind Francesc Trabal, aber auch Guillermo Cabrera Infante, Julio Cortázar und andere. Sein Schreiben ist ein Prozess ohne vorherige Improvisation. Quim Monzó arbeitet mit der Sprache, Fiktionen, Illusionen und Bildern, die von den Lesern geteilt werden. Hinter seinen Fiktionen bietet Monzó ein unerbittliches analytisches Denken in einer reinen und einfachen Form.

Themen und Strukturen

Die Geschichten sind um sentimentale Konflikte zentriert und widmen den Raum der Einsamkeit von Paaren, wobei sie zeigen, wie diese in Wirren und Rückschlägen feststecken. Die Struktur seiner Geschichten ist labyrinthisch. Zu den beobachteten Ressourcen gehören:

  • Lautmalerei (Onomatopoesie)
  • Hyperbeln
  • Respektlosigkeit
  • Sinnliche Metaphern
  • Zeichen und Buchstaben mit einem einzigen Adjektiv und absurden Namen

Seine journalistische Literatur ist durch neue Sammlungen veröffentlichter Artikel charakterisiert und versteht sich als Zeugnis für die letzten zwei Jahrzehnte.

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