Keynesianismus, Sozialstaat und globale Entwicklung

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Keynesianismus und der moderne Sozialstaat

Keynesianismus: Eine ökonomische Lehre, die von dem Ökonomen John Maynard Keynes entwickelt wurde. Seine Ideen waren der Schlüssel zur Überwindung der Weltwirtschaftskrise von 1929. Er argumentierte, dass der Staat durch Steuererhöhungen und Investitionen in die soziale Wohlfahrt das Wirtschaftswachstum stimulieren könne. Dies steht im Gegensatz zur liberalen Wirtschaftspolitik und fördert die soziale Absicherung, wie etwa Pensionen.

Sozialstaat: Die Regierungen intervenieren in die Wirtschaft, verstaatlichen bei Bedarf Unternehmen sowie Banken und erhöhen Steuern zur Finanzierung einer qualitativ hochwertigen Bildung sowie einer kostenlosen Gesundheitsversorgung für alle. Ein weiteres Ziel ist die Integration von Frauen in die Belegschaft.

Krisen und politische Umbrüche

Die Ölkrise 1973: In dieser Zeit stieg die Arbeitslosigkeit, während die Sozialhilfe und der Verbrauch in den kapitalistischen Ländern sanken. Dies betraf auch die Gebiete der Kommunisten.

Dissidenten: Personen, die gegen geltende Gesetze oder politische Systeme aufbegehren.

Gorbatschow: Von 1985 bis 1989 war er der Führer der UdSSR und initiierte mit der Perestroika ein Programm für politische und wirtschaftliche Reformen.

Globalisierung und internationale Strukturen

Globalisierung: Die Länder sind zunehmend durch eine vernetzte Wirtschaft, multinationale Konzerne und supranationale politische Strukturen (wie die UN oder NATO) sowie durch den Austausch von Informationen und kulturellen Mustern miteinander verbunden.

Spaniens Weg zur Demokratie

Arias Navarro: Er war Ministerpräsident in den letzten Jahren der Franco-Diktatur und trat aufgrund mangelnder Unterstützung zurück.

Adolfo Suárez: Vom König zum Präsidenten ernannt, begann er politische Reformen ohne radikale Brüche. Die Franco-Cortes genehmigten das Gesetz für politische Reformen, was zu freien Wahlen und einem konstituierenden Konsens führte.

Konstitutionelle Monarchie: Die Staatsform Spaniens. Der König ist das Staatsoberhaupt, moderiert und regelt die Institutionen als internationaler Vertreter. Er handelt unter der Aufsicht des Ministerpräsidenten und der Minister. Die Ernennung des Premierministers und die Auflösung der Kammern erfolgen durch den Präsidenten des Kongresses; die Handlungen des Königs werden von den verantwortlichen Unterzeichnern getragen.

Recht und Europäische Integration

Verfassungsgericht: Es hat Zuständigkeit im gesamten spanischen Hoheitsgebiet und entscheidet über Verfassungswidrigkeitsklagen gegen Gesetze, Habeas-Corpus-Verfahren bei Verletzung von Rechten und Freiheiten sowie über Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem Staat und den Autonomen Gemeinschaften.

Beitrittsvertrag: 1985 in Madrid von Felipe González unterzeichnet. Spanien trat zusammen mit Portugal am 1. Januar 1986 dem „Europa der Zwölf“ bei.

Maastricht: 1992 wurden wirtschaftliche Zielvorgaben für die Währungsunion festgelegt, die die Beitrittsländer erfüllen mussten. Der spanischen Regierung gelang es, zur ersten Gruppe der Länder zu gehören, die die Währungsunion bildeten.

Erasmus oder Lingua: Programme zur Beteiligung spanischer Universitäten an Bildungsprogrammen und zum Austausch mit anderen europäischen Ländern.

Globale Ziele und Interkulturalität

Millenniumserklärung der Vereinten Nationen

„Die Demokratie ist die beste Regierungsform, um Rechte und Freiheiten zu gewährleisten.“ Zentrale Werte sind:

  • Gleiche Rechte und Chancen für die menschliche Entwicklung
  • Solidarität
  • Toleranz
  • Respekt gegenüber der Natur
  • Gemeinsame Verantwortung für den internationalen Frieden sowie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung weltweit

Millennium-Entwicklungsziele

  • Beseitigung von Armut und Hunger
  • Grundschulbildung für alle Kinder
  • Gleichstellung der Geschlechter und Ermächtigung der Frauen
  • Senkung der Kindersterblichkeit
  • Verbesserung der Gesundheit von Müttern
  • Bekämpfung von AIDS und anderen Krankheiten
  • Ökologische Nachhaltigkeit
  • Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung

Interkulturalität: Der Austausch von Wissen zwischen verschiedenen Kulturen und die gegenseitigen Beiträge der Einzelnen.

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