Klassische Fabeln: Zeitlose Weisheiten und Lehren

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Der Frosch und der Fuchs

Es war einmal ein Frosch in einem Teich, der allen Tieren zurief: „Ich bin ein Arzt, kenntnisreich in allen Heilmitteln.“ Ein Fuchs, der dies gehört hatte, fragte ihn: „Wie willst du dich selbst retten und die anderen heilen? Wird es noch lange dauern?“ Die Fabel zeigt, dass Uneingeweihte ohne Bildung andere nicht erziehen können, wenn es darauf ankommt (losgeht).

Ochsen und Achsen

Ochsen zogen einen Wagen. Durch das Schleifen der Achse (Welle) quietschte diese laut, und es wurde gesagt: „Oh!“ Die Achse klagte, obwohl die Ochsen die ganze Last trugen. So ist es auch bei einigen Menschen: Während andere hart arbeiten, tun sie so, als würden sie müde werden.

Das Wiesel und die Feile (Kalk)

Ein Wiesel schlich in die Werkstatt eines Schmieds und leckte an einer Feile (Datei), die dort lag. Dabei geschah es, dass die Zunge stark blutete. In dieser Annahme war das Wiesel froh, etwas Eisen gewonnen zu haben, bis es bemerkte, dass seine Zunge völlig abgeschnitten war und es sie verloren hatte. Die Fabel lehrt (verändern), dass man sich in Streitigkeiten oft selbst verletzt.

Der alte Mann und der Tod

Ein alter Mann hatte Brennholz geschnitten und trug es einen langen Weg nach oben. Erschöpft von der Belastung und der Müdigkeit der Straße rief er nach dem Tod. Als der Tod erschien und fragte, aus welchem Grund er ihn gerufen habe, sagte der alte Mann: „Um mir zu helfen, diese Last zu tragen.“ Die Fabel zeigt, dass jeder Mensch das Leben liebt, obwohl es oft sehr bedauerlich ist.

Die Schlange und der Fuchs

Eine Schlange wurde auf einem Haufen Disteln in einen Fluss gespült. Ein Fuchs sah dies und sagte: „Ein Pilot, der seines Schiffes würdig ist.“ Dies richtet sich gegen den Mann, der böse Taten begangen (übernommen) hat.

Zeus und die Schlange

Als Zeus Hochzeit feierte, brachten alle Tiere Geschenke entsprechend ihrer eigenen Stärke. Die Schlange kroch herbei und nahm eine Rose in ihr Maul. Zeus sah dies und sagte: „Ich nehme Geschenke von allen anderen an, aber aus deinem Maul werde ich nichts akzeptieren.“ Der Mythos zeigt, dass die Gunst der Bösen schrecklich ist.

Der Junge und der Wanderer (Gehhilfe)

Einmal lief ein Kind beim Baden in einem Fluss Gefahr zu ertrinken. Als es einen Wanderer (Gehhilfe) sah, rief es ihn um Hilfe. Dieser machte das Kind für seinen Wagemut verantwortlich. Da sagte der Junge: „Hilf mir erst jetzt, und tadle mich später, wenn ich in Sicherheit bin.“ Diese Fabel (Cse Fabel Konto) gilt für diejenigen, die Grund zur Klage geben und behaupten, dass sie ungerecht behandelt werden.

Der Bär und der Fuchs

Ein Bär rühmte sich sehr, ein Freund des Menschen zu sein, weil er keine Leichen fresse. Ein Fuchs entgegnete ihm: „Ich wünschte, du würdest die Toten fressen (ziehen), aber nicht die Lebenden.“ Diese Fabel tadelt jene, die in Gier und Heuchelei leben.

Die Witwe und das Huhn (Gans)

Eine Witwe fütterte ein Huhn (Gans), das jeden Tag ein Ei legte. Sie dachte, es würde zweimal am Tag legen, wenn sie ihm mehr Futter gäbe. Doch als sie dies tat, wurde das Huhn so fett, dass es wegen des Hühnerfetts gar kein Ei mehr am Tag legte.

Die Eiche und das Schilfrohr (Zuckerrohr)

Eine Eiche und ein Schilfrohr (Zuckerrohr) stritten um ihre Standhaftigkeit (Widerstand). Als ein starker Wind aufkam, bog sich das Schilfrohr (der Stock) und verbeugte sich, um den Schlägen zu entgehen, während die Eiche entwurzelt und zerrissen wurde. Die Fabel zeigt, dass man mit dem Stärkeren nicht konkurrieren oder ihm widerstehen sollte.

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