Klima und Landschaften Spaniens: Regionale Unterschiede und Faktoren
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Klimatische Faktoren und Landschaften Spaniens
Klimatische Einflussfaktoren
Die geografische Breite beeinflusst maßgeblich die Variation der Temperatur. Weitere wichtige Faktoren sind:
- Entfernung zum Meer: Wirkt mildernd auf die Temperatur und begünstigt Niederschläge.
- Höhe: Mit zunehmender Höhe nehmen Temperatur und Niederschlag ab.
Regionale Landschaften Spaniens
1. Atlantische (Ozeanische) Landschaft
Diese Region steht unter dem Einfluss eines kühlen und milden Atlantikklimas. Die Temperaturen sind im Sommer gemäßigt und die Winter mild.
- Vegetation: Laubwälder und Wiesen. Es gibt viele Naturgebiete.
- Bevölkerung und Wirtschaft: Hauptverkehrsstraßen sind hier gelegen. Die städtische Bevölkerung ist in der Industrie tätig. Die ländliche Bevölkerung lebt in traditionellen Häusern.
2. Mediterrane Landschaft
Das Klima ist im Sommer heiß und im Winter mild. Im Herbst können torrentielle Regenfälle auftreten.
- Vegetation: Besteht hauptsächlich aus Steineichen und Korkeichen, die oft durch Pinien ersetzt wurden.
- Bevölkerung: Die Bevölkerungsdichte ist sehr hoch. Viele Einwohner leben in Großstädten. Die traditionellen Dörfer sind oft verstreut.
3. Kontinental-Mediterrane Landschaft (Spanisches Becken)
Das Klima ist mediterran mit kontinentalen Zügen: kalte Winter und trockene, heiße Sommer.
- Vegetation: Eichen, Kiefern und etwas Steppe.
- Bevölkerung: Die Bevölkerung konzentriert sich in kleinen oder mittelgroßen ländlichen Städten. Streusiedlungen gibt es nur in Andalusien, wo sie als Cortijos bekannt sind.
4. Hochgebirgslandschaft (Altamuntanya)
Das Klima zeichnet sich durch niedrige Temperaturen, lange Winter und kurze, kühle Sommer aus. Es gibt reichlich Niederschläge.
- Vegetation: Mediterraner Wald und Laubwald.
- Bevölkerung und Wirtschaft: Die Bevölkerungsdichte ist gering. Wirtschaftliche Aktivitäten sind Land- und Forstwirtschaft. Viele Regionen haben sich zu Freizeit- und Tourismuszentren entwickelt.
5. Landschaft der Kanarischen Inseln
Die Kanarischen Inseln haben ein trockenes subtropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen. Die Niederschläge sind gering und sehr unregelmäßig. Es gibt keine Flüsse.
- Vegetation: Obwohl nicht üppig, ist die Vegetation sehr vielfältig (endemisch).
- Bevölkerung und Wirtschaft: Die Küstengebiete sind sehr dicht besiedelt. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor und begünstigt das ländliche Habitat.