Klima, Wetter und die Grundlagen der Staatskunde
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Die Elemente des Wetters
Die Sonne ist die Hauptenergiequelle der Erde.
Die Atmosphäre: Sie ist die gasförmige Schicht um die Erde, die vor allem aus Stickstoff und Sauerstoff besteht.
Wetterelemente im Überblick
- Temperatur: Sie spiegelt den Wärmegrad der Atmosphäre bzw. der Luft wider.
- Niederschlag: Wasser aus der Atmosphäre, das als Regen, Hagel oder Schnee auf die Erdoberfläche fällt.
- Luftfeuchtigkeit: Die Menge an Wasserdampf, die in der Luft enthalten ist.
- Luftdruck: Das Gewicht der Atmosphäre, das die Luft auf einen bestimmten Punkt der Erde ausübt.
- Wind: Die Bewegung der Luft, verursacht durch Unterschiede im Luftdruck.
Klimazonen und Einflüsse
- Warme Klimazonen: Äquatorial-, Tropen- und Wüstenklima.
- Gemäßigtes Klima: Mediterranes, ozeanisches (atlantisches) oder kontinentales Klima.
- Kalte Klimazonen: Polar- und Hochgebirgsklima.
Die Höhenlage: Sie verursacht niedrigere Temperaturen und sorgt dafür, dass die Niederschläge zunehmen.
Das Meer: Eine Quelle für gemäßigte Temperaturen und Luftfeuchtigkeit.
Mikroklima: Ein sehr kleiner Bereich mit eigenen, besonderen klimatischen Bedingungen.
Klimakatastrophen: Dazu gehören Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen.
Der Staat und seine Organisation
Grundbegriffe des Staates
Der Staat: Dies ist die höchste politische und administrative Einheit, die ein Gebiet regiert.
Bürger: Menschen, die in einem Staatsgebiet leben. Staatsbürger haben spezifische Rechte und Pflichten.
Staatsgewalt: Dazu gehören die Polizei zur Aufrechterhaltung der Ordnung, die Verteidigung durch das Militär, das diplomatische Korps für internationale Beziehungen sowie Beamte in der Verwaltung.
Staatsfunktionen: Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Verteidigung des Territoriums, Pflege internationaler Beziehungen, Gesetzgebung, Erbringung von Dienstleistungen und Regulierung von Wirtschaft und Arbeit.
Regierungsformen und Demokratie
Demokratie: Der Begriff stammt von den griechischen Wörtern Demos (Volk) und Kratos (Herrschaft) ab – also Volksherrschaft.
Beteiligung der Bürger: Alle Wahlberechtigten sollten wählen können. Personen und Parteien müssen frei kandidieren und ihre Programme ohne Zensur vorstellen dürfen. Wahlen müssen regelmäßig und fair ablaufen.
Gewaltenteilung: Das Parlament besitzt die legislative (gesetzgebende) Gewalt, die Regierung die exekutive (ausführende) Gewalt und die Richter die judikative (rechtsprechende) Gewalt.
Verfassung: In ihr werden die Rechte und Pflichten der Bürger definiert und die Macht der Institutionen festgelegt.
Diktatur: Bürger beteiligen sich nicht an der Regierung. Es gibt kein Gesetz außer dem des Herrschers, und Menschenrechte werden oft missachtet.
Staat und Religion
- Säkularer Staat: Gesetze basieren nicht auf religiösen Lehren. Bürger können frei entscheiden, ob sie eine Religion ausüben.
- Konfessioneller Staat: Eine Religion ist offiziell, andere religiöse Praktiken können jedoch zulässig sein.
- Theokratie: Es gibt eine offizielle Religion, deren heilige Bücher als Grundlage der Gesetzgebung dienen.
Staatsformen und Verwaltung
Monarchien: Staaten, in denen ein König das Oberhaupt ist. Das Amt wird meist durch Geburtsrecht vererbt. Sie können demokratisch oder diktatorisch sein.
Republiken: Das Staatsoberhaupt ist ein Präsident. In Demokratien wird dieser gewählt, in Diktaturen gelangt er durch Machtgruppen an die Spitze.
Territoriale Organisation: Innerhalb eines Staates gibt es verschiedene Institutionen:
- Staatliche Institutionen: Sie haben die Macht, Entscheidungen für den gesamten Staat umzusetzen (z. B. Parlament, Zentralverwaltung).
- Regionale und lokale Institutionen: Sie setzen Entscheidungen nur in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich um.
Zentralstaaten: Lokale und regionale Einrichtungen sind stark von staatlichen Institutionen abhängig.
Dezentrale Staaten: Regionen haben eigene Institutionen und weitreichende Befugnisse, während der Gesamtstaat die oberste Macht behält.
Internationale Beziehungen
Staaten unterzeichnen Verträge und Abkommen, um gemeinsame Aktionen zu regeln. Dennoch können wirtschaftliche oder militärische Konflikte entstehen.
Internationale Organisationen: Freiwillige Zusammenschlüsse von Staaten zur Regelung gemeinsamer Angelegenheiten.
Unterschiede zwischen Staaten: Europäische Staaten unterscheiden sich in Größe, Lage, Form, Bevölkerung und Reichtum.