Klimafaktoren und meteorologische Einflüsse in Spanien

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Faktoren, die das Klima beeinflussen

  • Astronomische Faktoren: Diese sind konstant, wie die geografische Breite (Latitüde) oder hängen von den Rotations- und Translationsbewegungen der Erde ab, wie etwa die Menge der Solarstrahlung.
  • Geografische Faktoren: Sie verändern den Einfluss der astronomischen Faktoren. Die wichtigsten sind der maritime und kontinentale Einfluss sowie das Relief.
  • Thermodynamische Faktoren: Sie stehen im Zusammenhang mit der Dynamik der Atmosphäre.

Geografische Lage und Relief

Geografische Lage: Die Iberische Halbinsel liegt zwischen 36° und 44° Nord in der gemäßigten Zone, erhält jedoch viele Sonnenstunden im Jahr.

Das Relief: Gebiete in höheren Lagen weisen niedrigere Durchschnittstemperaturen als die Ebene auf. Das Relief behindert zudem das Eindringen von Luftmassen. Wenn Luftmassen auf eine Bergkette treffen, werden sie zum Aufsteigen gezwungen, kühlen ab und es kommt zu Niederschlägen (Steigungsregen). Auf der anderen Seite sinkt die nun trockene Luft ab, erwärmt sich und erzeugt den sogenannten Föhn-Effekt.

Fronten und der Jetstream

Die Fronten sind Grenzflächen, die Luftmassen mit unterschiedlichen Eigenschaften trennen. Die wichtigste Front für Spanien ist die Polarfront, welche tropische und polare Luftmassen voneinander trennt.

Jetstream (Strahlstrom): Dies ist eine starke Strömung in der Höhe mit einer kreisförmigen Struktur in Richtung Osten. Der Strahl trennt den Tiefdruck am Pol (in der Höhe links der Strömungsrichtung) vom tropischen Hochdruck (rechts). Der Jetstream ist maßgeblich für das Wetter am Boden verantwortlich. Er erreicht Geschwindigkeiten von etwa 180 km/h mit sanften Wellen. Saisonale Verschiebungen des Jetstreams in der Breite betreffen Spanien besonders im Winter.

Aktionszentren und Luftdruck

Aktionszentren: Dies sind Gebiete mit hohem und niedrigem Druck. Der atmosphärische Druck ist das Gewicht der Luft über einer Flächeneinheit. Er wird in Millibar (mb) mit dem Barometer gemessen und auf Karten mit Isobaren dargestellt.

Thermisches Hoch (Antizyklone): Es entsteht, wenn eine Luftmasse abkühlt; kalte Luft ist schwerer, sinkt ab und übt hohen Druck aus. Ein thermisches Tief entsteht, wenn die Luft erwärmt wird: Heiße Luft wiegt weniger, steigt auf und übt einen geringeren Druck aus.

Luftmassen und atmosphärische Phänomene

Die Luftmassen: Dies sind Luftkörper mit spezifischen Eigenschaften hinsichtlich Temperatur, Feuchtigkeit und Druck. Diese Eigenschaften werden in ihren Herkunftsregionen erworben.

Die Sonneneinstrahlung ist ein Maß für die Solarstrahlung, ausgedrückt als Anzahl der Stunden, in denen die Sonnenstrahlen die Erde erreichen. Sie variiert im Jahresverlauf aufgrund astronomischer Ursachen, wie der unterschiedlichen Länge von Tag und Nacht oder der Änderung des Einfallswinkels.

Die Bewölkung wird als Prozentsatz der bedeckten Tage im Jahr gemessen; die höchste Bewölkung findet sich im Norden der Halbinsel, etwa in Asturien. Die Anwesenheit von Wolken dämpft Temperaturschwankungen und verringert die Frostgefahr.

Der Nebel ist ein Phänomen in Bergregionen, Tälern und Flussauen. Er entsteht, wenn die Bodentemperatur unter die Temperatur der untersten Luftschicht sinkt.

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