Klimatische Faktoren: Druck, Wind und Niederschlag

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Druck und Wind

Der Luftdruck

Der Luftdruck ist das Gewicht der Luft über der Erdoberfläche. Das Barometer ist das Messgerät, das dafür verwendet wird. Auf Karten wird der Druck durch Linien dargestellt, die Punkte mit gleichem Druck verbinden (Isobaren).

Der normale Druck unter diesen Bedingungen beträgt 1016 Millibar (mb). Wenn der Druck größer als 1013 mb ist, befinden wir uns in einem Hochdruckgebiet (Antizyklone). Liegt er darunter, spricht man von einem Tiefdruckgebiet oder Sturm. Dies hängt von den Eigenschaften der Luftmassen ab: Im Winter dominieren hohe Drücke, im Herbst und Frühling niedrige Drücke und im Sommer wiederum hohe Drücke.

Der Wind

Der Wind ist bewegte Luft. Horizontale Winde sind Bewegungen von Luftmassen. Sie entstehen als Folge von Druckunterschieden; der Wind ist der ausgleichende Faktor für den Druck auf der Erdoberfläche. Er fließt von Hochdruckgebieten zu Tiefdruckgebieten, in etwa entlang der Richtung der Isobaren. In Spanien sind die vorherrschenden Winde Westwinde (von West nach Ost).

Niederschlag, Sonneneinstrahlung und Trübung

Regen (Niederschlag)

Regen ist das Wasser aus den Wolken in der Atmosphäre, das in flüssiger oder fester Form auf die Erdoberfläche fällt. Er entsteht durch das Aufsteigen, Abkühlen und Kondensieren von Wasserdampf in der Luft. Gemessen wird er mit dem Messgerät (Regenmesser) in Millimetern (mm) oder Litern pro Quadratmeter (l/m²). Auf Karten wird er durch Linien (Isohyeten) dargestellt.

Je nach Ursache der aufsteigenden Luft können drei Arten von Niederschlägen unterschieden werden:

  • Orographisch: bedingt durch das Relief.
  • Konvektiv: bedingt durch die Erwärmung der Erde.
  • Frontal: wenn zwei Luftmassen mit unterschiedlichen Eigenschaften aufeinandertreffen.

In Spanien sind die Niederschläge durch ein bescheidenes jährliches Volumen gekennzeichnet und weisen eine große interannuelle, saisonale und räumliche Abhängigkeit von klimatischen Faktoren auf.

Sonneneinstrahlung und Trübung

Die Sonneneinstrahlung (im Original als Hitzschlag übersetzt) ist die Menge an Sonnenstrahlung, die die Erdoberfläche empfängt. In Spanien gibt es aufgrund seiner geografischen Breite über 2000 Sonnenstunden pro Jahr, obwohl im gesamten Gebiet deutliche Kontraste bestehen.

Die Trübung (Bewölkung) ist der Zustand der Atmosphäre, in dem der Himmel mehr oder weniger stark bedeckt ist.

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