Klimatische Vielfalt: Faktoren und Typen
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Das Wetter und die Vielfalt der klimatischen Typen
Die Vielfalt der klimatischen Typen resultiert aus einer Kombination von Faktoren, welche die Temperatur, die Verteilung der Niederschläge, den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit und die Winde bedingen.
Temperatur- und geografische Faktoren
- Die durchschnittliche Temperatur des Kontinents nimmt vom Äquator zu den Polen hin ab.
- Es werden dreizehn Klimazonen unterschieden:
- Heiße Zone: Tropischer Gürtel.
- Gemäßigte Zone: Mittlere Breiten beider Hemisphären.
- Kalte Zone: Ab 60 Grad nördlicher und südlicher Breite.
Einflussfaktoren auf das Klima
- Küsten: Sie profitieren von regulatorischen Maßnahmen der Ozeane, die die Temperatur moderieren und die thermische Amplitude des ozeanischen Klimas verringern.
- Höhe: Die Temperatur sinkt um ca. 1 °C pro 180 Meter Höhenunterschied. Dies zeigt sich deutlich in der Höhenstufung der Temperatur in den Anden.
- Meeresströmungen: Warme Strömungen mildern die Temperaturen an den Küsten und tragen zur Erhöhung der Verdunstung und Feuchtigkeit bei. Kalte Strömungen, die an den Polen entspringen, führen zu einem Rückgang der Temperatur und tragen zur Bildung von Küstenwüsten bei.
Definitionen und Messwerte
Klima: Der Zustand der Troposphäre an einem bestimmten Ort. Temperaturmessung: Über 20 °C gilt als heiße Zone, zwischen 12 °C und 18 °C als gemäßigte Zone und unter 12 °C als kalte Zone.
Niederschlagsmengen
- Über 1000 mm: Feuchtgebiet
- Zwischen 500 mm und 1000 mm: Zwischenzone
- Unter 400 mm: Trockenzone
Arten von Klimata
- Warmes Klima: Äquatorial, subäquatorial, tropisch, subtropisch.
- Gemäßigtes Klima: Ozeanisch, Übergangsklima, kontinental.
- Kaltes Klima: Ozeanisch, kontinental, polar.
Elemente des Klimas
- Temperatur: Die ausstrahlende Wärme der Sonne.
- Atmosphärischer Druck: Der Druck, der durch die Gase der Atmosphäre auf einen beliebigen Punkt ausgeübt wird. Die Erde hat einen durchschnittlichen Druck von 1013,25 Hektopascal (hPa) oder Millibar (mbar) auf Meereshöhe, gemessen bei 45 Grad geografischer Breite.
- Niederschlag: Jede Form von meteorologischen Hydrometeoren, die vom Himmel fallen und die Oberfläche erreichen. Dazu gehören Regen, Graupel und Hagel, aber nicht Virga, Nebel oder Tau. Die Menge des Niederschlags über einem Punkt auf der Erdoberfläche wird als Niederschlag oder Regen bezeichnet.
- Winde: Die Bewegung der Luft in der Atmosphäre, vor allem in der Troposphäre, aufgrund natürlicher Ursachen. Dies ist ein Wetterphänomen. Die Ursache der Winde liegt in den Rotations- und Translationsbewegungen der Erde.
Geografische Faktoren
- Breite: Der Winkelabstand zwischen dem Äquator und einem Punkt auf dem Planeten. Die Breite wird in Grad (°) zwischen 0 und 90 gemessen.
- Höhe: Ein Faktor, der Temperaturveränderungen verursacht, da die Temperatur um ca. 1 °C pro 180 Meter abnimmt.
- Nähe zum Meer und Meeresströmungen: Eine kontinuierliche und dauerhafte Massenbewegung von Wasser in den Ozeanen und Meeren. Diese Strömungen haben viele Ursachen, vor allem die Erdrotation (die auf Meeresboden und Oberfläche unterschiedlich wirkt), die globale Windkonfiguration sowie die Form der Küsten und die Lage der Kontinente.