Klimazonen, europäische Flüsse und Landformen der Erde

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Klimazonen der Erde

Warmes Klima

Ein warmes Klima ist in tropischen Gebieten zwischen dem Wendekreis des Krebses und dem des Steinbocks gegeben:

  • Äquatorialklima: Es zeichnet sich durch warme Temperaturen und reichliche Niederschläge von über 2.000 mm pro Jahr aus. Die Vegetation besteht aus üppigem Regenwald.
  • Tropisches Klima: Hier herrschen sehr warme Temperaturen. Die Niederschläge sind weniger reichlich und konzentrieren sich auf bestimmte Monate (Regenzeit). Das charakteristische Landschaftsbild ist die Savanne.
  • Wüstenklima: Es ist sehr heiß mit sehr wenig Niederschlag (weniger als 250 mm jährlich). Die Vegetation ist sehr spärlich und an Trockenheit angepasst, wie zum Beispiel Kakteen oder Espartogras.

Gemäßigtes Klima

Die Lage des gemäßigten Klimas befindet sich zwischen den Tropen und den Polarkreisen. Es gibt vier Jahreszeiten mit deutlichen Unterschieden in den Temperaturen und Niederschlägen:

  • Mediterranes Klima: Es ist geprägt durch milde Winter und heiße, trockene Sommer. Die Vegetation, wie etwa die Korkeiche, ist an die Trockenheit angepasst.
  • Seeklima (Ozeanisches Klima): Es weist milde Temperaturen und reichliche Niederschläge während des ganzen Jahres auf. Hier wachsen Laubwälder mit Eichen, Buchen etc.
  • Kontinentales Klima: Dieses Klima bietet kalte Winter und heiße, feuchte Sommer. Die Vegetation besteht aus dem borealen Nadelwald oder der Taiga (Kiefern, Fichten).

Kaltes Klima

Das kalte Klima findet man in Polarregionen und im Hochgebirge:

  • Polarklima: Es herrschen niedrige Temperaturen; Niederschläge sind praktisch nicht vorhanden, weshalb es kaum Vegetation gibt. Es kann sich eine Tundra bilden.
  • Hochgebirgsklima: Hier gibt es sehr kalte Temperaturen und starke Niederschläge, im Winter oft als Schnee. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Vegetation.

Europäische Flusssysteme nach Einzugsgebieten

  • Arktisches Einzugsgebiet: Diese Flüsse sind das ganze Jahr über, außer im Winter, befahrbar. Die wichtigsten Flüsse sind die Petschora und die Düna.
  • Atlantikküste: Diese Flüsse sind am häufigsten und führen viel Wasser aufgrund hoher Niederschläge. Die wichtigsten Flüsse sind die Düna, Weichsel, Oder, Rhein und die Seine.
  • Mittelmeerseite: Die Flüsse hier sind kleiner und haben einen unregelmäßigen Abfluss. Die wichtigsten sind der Po, der Ebro und die Rhone.
  • Schwarzes Meer: Die Wasserströmung konzentriert sich auf zwei große Flüsse: die Donau und den Dnjepr.
  • Kaspisches Meer: Hier liegt die Mündung der Wolga, des längsten Flusses des Kontinents, sowie des Flusses Ural, welche die Grenze zwischen Europa und Asien bilden.

Geomorphologie und geologische Phänomene

Ein Berg ist eine deutliche Erhöhung des Geländes mit steilen Hängen. Wenn der Berg nur eine kleine Anhöhe besitzt, spricht man von einem Hügel. Befinden sich Berge in Gruppen mit gemeinsamen Merkmalen, nennt man dies ein Gebirge. Wenn ihre Tiefen zerklüftet sind, spricht man von Hochgebirgen.

Hochebenen und Ebenen sind ausgedehnte flache oder leicht geneigte Flächen. Depressionen oder Becken sind eingesunkene, mehr oder weniger ausgedehnte Bereiche, die niedriger liegen als das umgebende Gelände. Ebenen sind ebenfalls große Teile flachen oder sanft wellenförmigen Landes, befinden sich jedoch in geringer Höhe in Bezug auf den Meeresspiegel.

Vulkane sind Öffnungen oder Risse in der Erdkruste, durch die heiße Materialien aus dem Erdinneren wie Lava, Gase, Wasserdampf und Asche austreten. Ein Erdbeben (oder Erschütterung der Erde) wird durch den Bruch und die Verschiebung von Gesteinen im Innern der Erde verursacht. Wenn ein Erdbeben auf See auftritt, verursacht es Tsunamis.

Ozeane sind große Körper aus Salzwasser. Meeresströmungen beeinflussen das Klima und haben Auswirkungen auf die biologische Produktivität.

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