Kognitive Lehrprogramme und Kreativitätsförderung

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Gemeinsame Grundsätze kognitiver Lehrprogramme

Die Vermittlung von Strategien hat zur Gestaltung kognitiver Programme zur Leistungsverbesserung geführt. Dabei steht die Bereitstellung entwicklungsorientierter Aktivitäten zur Förderung der kognitiven Funktionen im Einklang mit rigoroser Forschung. Diese zeigt, dass Intelligenz veränderbar und nicht – wie klassisch angenommen – starr festgelegt ist.

Theorien von Forschern wie Sternberg und Gardner haben die theoretischen Grundlagen der Unterrichtspsychologie maßgeblich geprägt, trotz unterschiedlicher Terminologien:

  • Sternberg (1986): Fokus auf die Entwicklung der Intelligenz.
  • Hoffman und Miller (1980): Verwendung des Begriffs „Veränderbarkeit“.
  • Chipman & Glaser (1985): Bevorzugung des Begriffs „Denken lehren“.

Ziele kognitiver Programme

Bei der Analyse verfügbarer Programme lassen sich zwei Hauptziele unterscheiden:

  • Programme, die auf die Verbesserung der Intelligenz durch Förderung operativer Denkprozesse und logischer Begründung abzielen.
  • Programme, die Denkprozesse als festen Gegenstand betrachten und Methoden der Wissensvermittlung betonen.

Theoretische Einordnung

  • Unterschied zwischen Behaviorismus und Kognitivismus.
  • Beobachtungslernen.
  • Beiträge der Verhaltenspsychologie zur Bildung.
  • Definition von aktivem Lernen.
  • Methodische Lernstrategien.
  • Funktionen geistiger Stile nach Sternberg.

Der Torrance-Test (TTCT) zur Kreativitätsmessung

Der Torrance Test of Creative Thinking (TTCT) basiert auf dem Konzept der Kreativität und dient der Beurteilung kindlicher Kreativität anhand von vier Komponenten: Geläufigkeit, Flexibilität, Originalität und Ausarbeitung.

Struktur des Tests

Der Test umfasst zwei Hauptbereiche:

1. Mündliche Prüfungen

Ziel ist die Bewertung der Vorstellungskraft bei der Sprachverwendung. Sie besteht aus sieben Untertests:

  • Fragen zu Reizen stellen.
  • Gründe zur Unterstützung von Ideen formulieren.
  • Folgen aus Reizen ableiten.
  • Möglichkeiten zur Verfeinerung eines Objekts entwickeln.
  • Verfahren für die Nutzung neuer Objekte entwerfen.
  • Originale Fragen formulieren.
  • Sich unwirkliche Situationen vorstellen.

2. Figurative Ausdruckstests

Ziel ist die Bewertung der Vorstellungskraft durch Zeichnungen. Sie besteht aus drei Untertests:

  • Erstellen einer Zeichnung.
  • Vervollständigen einer Zeichnung.
  • Erstellen verschiedener Kompositionen mit parallelen Linien.

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