Komplexität von Lernzielen und motorischen Aufgaben

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1. Modifikation des Komplexitätsgrades eines Ziels

Das Ziel sollte mit Verben im Infinitiv oder reflexiv formuliert werden. Verwenden Sie typische Ausdrücke wie: "Der Schüler ist in der Lage..." oder "Der Schüler soll erreichen...". Die Ziele sollten stets auf die Verbesserung von Konzepten, Haltungen oder Verfahren ausgerichtet sein. Das heißt, sie können konzeptionell, einstellungsbezogen oder prozedural formuliert werden. Identifizieren Sie deutlich die Komplexität des Ziels. Ein Ziel besteht aus: Verb, Inhalt und Bewertungskriterien.

Arten von Zielen:

  1. Prozedural: Entwicklung in einem Prozess, in dem etwas getan wird.
  2. Konzeptuell: Etwas wissen oder lernen.
  3. Attitudinal: Eine Haltung zu einer bestimmten Situation einnehmen.

2. Komplexität motorischer Aufgaben

Änderung der Komplexität einer motorischen Aufgabe in Bezug auf die drei Mechanismen: Wahrnehmung (Perzeption), Entscheidung und Ausführung. Die Informationsverarbeitung erfolgt durch den Schüler über diese Mechanismen.

Phasen der Informationsverarbeitung:

Perzeptiv: Durchführung einer Analyse der eingehenden Reize. Unser Geist wählt aus, was wir wahrnehmen. Diese Wahrnehmungen werden mit dem Kurzzeitgedächtnis abgeglichen, um eine Vorstellung der Realität zu erhalten.

Entscheidung: Basierend auf der Realitätsvorstellung wird die am besten geeignete Antwort aus dem Gedächtnis ausgewählt. Dabei werden Antworten auf ähnliche Situationen zusammengefasst. Mit mehr Erfahrung und Geschick erfolgt die Beherrschung der Verfahren schneller. In der perzeptiven Phase können Hinweise zur Vorauswahl der Antwort führen.

Schwierigkeitsfaktoren:

  • a) Anzahl der zu treffenden Entscheidungen.
  • b) Anzahl der Alternativen.
  • c) Geschwindigkeit der Entscheidung.
  • d) Grad der Unsicherheit.
  • e) Risiko der Entscheidung.
  • f) Anzahl der zu erkennenden Elemente.
  • g) Abfolge sequenzieller Entscheidungen.

Ausführungsmechanismus:

Eine Aufgabe ist mehr oder weniger komplex in Abhängigkeit von:

  • Der neuromuskulären Koordinationskapazität (qualitativ).
  • Der Anzahl der beteiligten Muskelgruppen oder erforderlichen körperlichen Fähigkeiten (quantitativ).

Ausführung:

Koordination der verschiedenen Muskelbewegungen und Durchführung der beteiligten Handlung. Ein Scheitern der Handlung kann die Folge mangelnder muskulärer Koordination sein. In dieser letzten Phase erfolgt das Feedback (Rückmeldung).

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