Konstruktivismus: Die Rolle des Lehrers als Vermittler
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Kapitel 1: Die vermittelnde Rolle des Lehrers
Merkmale und Ausbildung der Lehrkräfte
1. Was sind die Merkmale konstruktivistischer Lehrer?
Antwort: Sie fungieren als Vermittler zwischen Wissen und dem Lernen der Schüler. Sie sind reflektierte Praktiker mit der Bereitschaft zur Veränderung, die sinnvolles Lernen unterstützen. Der Unterricht wird an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst, mit dem Ziel der Autonomie und Selbstbestimmung der Lernenden.
2. Welche Ebenen umfasst die Lehrerausbildung?
Antwort: Die konzeptionelle, die reflexive und die praktische Ebene.
Lernstrategien und kognitive Faktoren
3. Welche Faktoren bestimmen kognitive Bewältigungsstrategien?
Antwort: Gesellschaftliche Einflüsse, der Entwicklungszeitraum des Schülers sowie die Domäne des beteiligten Wissens.
4. Was ist ein geführter partizipativer Prozess?
Antwort: Die Lehrkraft bietet den Schülern schrittweise eine Brücke zwischen vorhandenen Informationen und neuem Wissen an. Das heißt, sie gibt einen Gesamtüberblick über die Struktur zur Entwicklung der Aktivität. Es manifestiert sich ein aktives Eingreifen seitens der Lehrer und Schüler, wobei die Rolle des Lehrers als Hüter des Prozesses explizit und implizit erscheint.
5. Was ist das Hauptziel der Lehrerausbildung?
Antwort: Die Generierung von didaktischem Integrationswissen bei der Lehrkraft zur Lösung alltäglicher Probleme. Das bedeutet, dass der Lehrer von Beginn an in der Lage ist, das Lernen der Schüler angesichts ihrer Probleme zu erleichtern.
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Psychopädagogisches Wissen und Funktionen
6. Nennen Sie die Aspekte dieses psychopädagogischen Wissens.
Antwort: Wissen über das zu lehrende Thema und die Herausforderung, das Denken der Lehrer sowie theoretisches und praktisches Unterrichtswissen zu nutzen. Dazu gehört die Überprüfung nach einer Lehrtätigkeit (Planung, Vorbereitung, Definition von Unterstützung) und die Schaffung günstiger Strategien durch Inhaltsbeherrschung, Bewertungskompetenz, Forschung, Innovation, Disziplin und Psychologie.
7. Was ist die Tutorial-Funktion?
Antwort: Die Intervention der Lehrkraft, um Ziele zu erreichen, die von den Studierenden (Lernenden) erfüllt werden müssen, und umgekehrt.
8. Wie erreicht man die Anpassung der Lernunterstützung?
Antwort: Wenn der Lehrer das Wissen zur Verfügung stellt, das den Schüler berücksichtigt und von dort aus Herausforderungen schafft, um dieses Wissen zu hinterfragen und zu verändern.
9. Was ist der Zweck der Lehre?
Antwort: Die Steigerung der Kompetenz und des eigenverantwortlichen Handelns der Schüler; das heißt, die Funktion der Lehrkraft ist es, die Aktivität ihrer Schüler zu leiten und zu steuern.
10. Welche Rolle spielt der Lehrer?
Antwort: Förderung der Entwicklung der Lernenden und Aufrechterhaltung einer Reihe von kognitiven Strategien über Situationen oder zwischenmenschliche Erfahrungen hinweg.
Verantwortung und die Zone der nächsten Entwicklung
11. Wie erfolgt die Übertragung von Verantwortung?
Antwort: Durch die Übergabe der Kontrollstrategien von der Lehrkraft an den Schüler. Dies wird wiederum durch soziale Einflüsse, den Entwicklungsstand der Schüler und die Domäne des beteiligten Wissens bestimmt.
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12. Was bedeutet die "Zone der nächsten Entwicklung" (ZNE)?
Antwort: Ein Bereich, dessen untere Grenze durch das Niveau der eigenständigen Problemlösung des Schülers definiert ist und dessen obere Grenze dort liegt, wo der Schüler mit Hilfe einer kompetenten Lehrkraft Zugang zu Wissen erhält.
13. Was muss eine Lehrkraft beherrschen?
Antwort: Das Management von Lernstrategien, Lehrstrategien, Motivationsstrategien sowie das Gruppenmanagement.
14. Was bedeutet reflektierte Praxis für die Lehrerausbildung?
Antwort: Sie sichert der Lehrkraft professionelle Autonomie und ein volles Verständnis für die Situation in der pädagogischen Arbeit.
15. Welche Elemente sind bei der Wirkung von Bildungsprofis zu berücksichtigen?
Antwort: Die Medien, die Sprache und der von Lehrkräften verwendete Code; Bewertungssysteme, die sich auf Probleme konzentrieren; allgemeine Theorien zu Phänomenen von Interesse sowie die Rollen, die ihre Arbeit durch die Abgrenzung des zu vermittelnden Mediums bestimmen.
Konstruktivistische Prinzipien und Reflexion
16. Was muss ein Lehrer im Sinne des Konstruktivismus vereinen?
Antwort: Er muss als Mittler und reflektierter Praktiker agieren, der eigene Ideen kritisch analysiert. Er fördert sinnvolles Lernen, stellt Bildungshilfe bereit und setzt sich die Autonomie sowie die Selbstregulation der Schüler als Ziel.
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17. Warum fungiert der Lehrer als Vermittler?
Antwort: Damit die Studierenden am Aufbau ihres Wissens durch eigene kulturelle Normen beteiligt werden. Das heißt, er teilt Erfahrungen und Wissen in einem Prozess der Verhandlung oder der gemeinsamen Konstruktion von Wissen.
18. Was ist das Hauptziel des Konstruktivismus?
Antwort: Die Beschreibung der Probleme der Wissensbildung beim Menschen.
19. Was zeichnet einen guten Lehrer aus?
Antwort: Er ist ein unabhängiger, reflektierter Profi, der seine Rolle als Intellektueller behauptet und in der Lage ist, eigene Optionen und Einblicke in seine pädagogische Aufgabe zu entwickeln.
20. Was sind die Merkmale einer Experten-Lehrkraft?
Antwort: Sie verfügt über professionelles Wissen und agiert dynamisch, strategisch, selbstregulierend und reflektiert.
21. Nennen Sie die Hauptbereiche für die Reflexion über den Unterricht.
Antwort:
- a) Das Praktische und Methodische
- b) Das Ziel der Bildung und die Gültigkeit der Inhalte
- c) Betriebliche Praktiken der Schule
- d) Schulpraktiken (Texte, Evaluierung, Kontrolle, administrative Eingriffe)
- e) Die Bildungspolitik im Allgemeinen
- f) Allgemeine politische Konzepte und ihre Beziehung zur Bildung
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22. Was ist reflexive Nachahmung?
Antwort: Ein Prozess in der Lehrer-Schüler-Interaktion, bei dem der Schüler die Vorgaben des Lehrers übernimmt. Dabei versuchen die Schüler, die Bedeutung dessen, was sie beobachten und hören, zu kreieren und zu überprüfen.
23. Wie wichtig ist die Ausbildung für den Konstruktivismus in der Lehre?
Antwort: Sie nimmt das spontane Denken der Lehrkraft als Ausgangspunkt, um mit möglichen Problemen umzugehen und Lösungsstrategien zu entwickeln.