Das Konzept der Wesentlichkeit in der Abschlussprüfung
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Das Konzept der Wesentlichkeit in der Prüfung
Der Prüfer beurteilt die Menge der Fehler oder Unterlassungen, die die Entscheidungen der Nutzer zumutbar beeinträchtigen könnten.
- Guides flexibel.
- Elemente von quantitativen und qualitativen Faktoren.
Phasen bei der Anwendung der Wesentlichkeit
Festlegung der vorläufigen Wesentlichkeit (Planung)
Dies ist die maximale Anzahl an Fehlern, die der Abschlussprüfer im Jahresabschluss tolerieren kann, ohne dass die Entscheidungen der Benutzer negativ beeinflusst werden. Sie ist von der relativen Größe des geprüften Unternehmens abhängig.
- Basis festlegen: Zunächst wird eine Basis (oder mehrere Basen) geschaffen, die mit einem Prozentsatz multipliziert wird, um eine erste quantitative Ebene zu ermitteln (z. B. Bilanzsumme, Gewinn, Umsatz).
- Qualitative Faktoren: Anschließend werden quantitative und qualitative Faktoren berücksichtigt, die relevant sind (z. B. Unregelmäßigkeiten oder illegale Handlungen, kleine Beträge, die Vertragsbedingungen verletzen, oder Mengen, die die Profitrate beeinflussen können).
Zuweisung der Wesentlichkeit auf einzelne Transaktionen (Planung)
Ziel ist es, den Anwendungsbereich der Prüfungshandlungen für bestimmte Posten oder Transaktionen zu planen.
- Je niedriger die zugewiesene Zahl (Basis x Faktor) für einen Posten ist, desto mehr Beweise müssen eingeholt werden.
- Tolerierbare Fehler: Die der Wesentlichkeit zugeordnete Menge für ein Element.
Die Zuteilung hängt ab von:
- Der relativen Größe des Postens in Bezug auf die Jahresrechnung.
- Den erwarteten Fehlern.
- Den relativen Kosten der Prüfung der Position oder Transaktion.
Abschätzung der wahrscheinlichen Fehler (Bewertung)
Nach der Sammlung der Ergebnisse vergleicht der Prüfer die Fehler für jedes Element oder jede Transaktion mit der vorläufigen Wesentlichkeit.
- Wenn der wahrscheinliche Fehler geringer ist als die vorläufige Wesentlichkeit, spiegeln die Abschlüsse die Situation des Unternehmens korrekt wider.
- Wenn der Fehler höher ist, wird der Prüfer den Kunden bitten, seine Abschlüsse anzupassen:
- Wenn der Kunde akzeptiert, ist der Prüfbericht uneingeschränkt.
- Wenn der Kunde nicht akzeptiert, ist der Prüfbericht eingeschränkt.