Das Konzept der Zivilgesellschaft nach Habermas
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Die Zivilgesellschaft als Sphäre der Organisation
All dies bedeutet, dass wir das Konzept der Zivilgesellschaft wieder als eine Sphäre der Organisation des gesellschaftlichen Lebens verstehen müssen. Die Zivilgesellschaft muss als eine Gruppe begriffen werden, die nicht dem staatlichen Zwang unterliegt: Dazu gehören Verbände, die durch Bande der Zuneigung gebildet werden, gemeinsame politische Projekte (wie Nachbarschaftsverbände oder gesellschaftliche Organisationen) sowie religiöse Bindungen.
Der Raum der Zusammenarbeit nach Habermas
Derzeit verstehen Denker wie Habermas diese Zivilgesellschaft als etwas, das von der Staatsmacht und der Wirtschaft getrennt ist. Sie ist ein Raum der Zusammenarbeit und der Solidarität, der ohne staatlichen Zwang oder wirtschaftliche Interessen durch soziale Bande regiert wird.
Funktionen der Zivilgesellschaft
Diese Gesellschaft wäre in der Lage:
- politische Macht zu legitimieren und zu kontrollieren;
- Gelegenheiten zur Diskussion über öffentliche Fragen zu schaffen;
- eine unabhängige öffentliche Meinung zu fördern;
- Verantwortung zu übernehmen, da nicht nur der Staat, sondern auch die Zivilgesellschaft öffentliche Probleme lösen kann;
- die Sensibilisierung für Werte wie Solidarität und Verantwortung sowie deren Verbesserung voranzutreiben.