Körperausdruck und physikalisches Theater

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Physikalisches Theater wird als die Menge der nonverbalen Signale definiert, die immer wieder unsere Persönlichkeit, Gefühle, Haltungen und so weiter widerspiegeln. Der Sportunterricht befasst sich mit dem Körper und trägt dazu bei, dass die folgenden Ziele erreicht werden können:

  • 1. Kennenlernen und Ausbau der Kapazitäten des Körpers.
  • 2. Entwicklung expressiver Möglichkeiten zum Ausdruck der Kreativität.
  • 3. Stärkung des Körpers.
  • 4. Verbesserung der sozialen Integration und der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Bei der Entwicklung von Komponenten und Arbeitsbedingungen des Körperausdrucks müssen phänotypische Aspekte sowie Raum und Zeit berücksichtigt werden.

Biotypologie: Diese Studien erörtern die Beziehungen zwischen dem physischen Typ von Menschen und bestimmten psychologischen Eigenschaften. Sie werden unterteilt in: 1. Pyknisch, 2. Athletisch, 3. Asthenisch.

Raum: Hierbei werden drei Kernkonzepte berücksichtigt:

  • 1. Die Orientierung im Raum ist die Möglichkeit, die dem Körper erlaubt, seine Position im Verhältnis zu anderen Objekten zu finden.
  • 2. Die Strukturierung betrifft die Organisation des Raumes; sie lässt uns wissen, wie und wo sich verschiedene Objekte im selben Raum befinden, und schafft unter Bezugnahme auf Länge, Volumen und Fläche enge Beziehungen, Trennung und Ordnung.

Zeit kann als die bewusste Wahrnehmung der Realität der Existenz von bestimmten Änderungen und Ereignissen definiert werden. Hierzu gehören die folgenden drei Konzepte:

  • 1. Zeitliche Orientierung.
  • 2. Strukturierung: Ordnung und zeitliche Dauer.
  • 3. Organisation: Puls, Rhythmus und Untergliederungen.

Die zeitliche Organisation oder der Rhythmus ermöglicht es, Gefühle von Ordnung und Zeitdauer zu empfangen. Diese Wahrnehmung von geordneter Zeit oder Rhythmus lässt sich in verschiedene Elemente unterteilen: 1. Der Puls, 2. Der Akzent, 3. Die Unterteilung.

Die Einreihung wird in drei Untergruppen unterteilt. Die Körperbeherrschung ist die Fähigkeit zur Kontrolle und Beherrschung der Elemente, die an der menschlichen Bewegung beteiligt sind. Diese sind wie folgt:

  • 1. Der Körper: Es ist notwendig, die Muskulatur und die Bewegungsfähigkeiten des Körpers zu kennen.
  • 2. Der Raum.
  • 3. Die Zeit.
  • 4. Die Beziehungen zwischen Körper, Raum und Zeit.

Der Körperausdruck in musikalischen Situationen kann in vielen Bereichen tätig sein, die mit musikalischer Unterstützung ausgeführt werden:

  • 1. Gesellschaftstanz: Eine Serie von Sprüngen, Gesten oder Positionen, die nach einem Rhythmus ausgeführt werden. Dies können traditionelle Rhythmen wie Walzer oder karibische Tänze sein.
  • 2. Tanz: Eine Abfolge von Schritten, Sprüngen und Einstellungen, die in einer bestimmten Reihenfolge und nach einem Muster ausgeführt werden.
  • 3. Rhythmische Aktivitäten des Körperausdrucks wie Jazz-Dance, Aerobic oder verschiedene Modalitäten dieser Aktivitäten.

Die Inszenierung präsentiert der Öffentlichkeit eine dramatische Nachricht oder eine Komödie mit verschiedenen Techniken des Körperausdrucks:

  • 1. Pantomime (Mimo) nutzt die Geste als Ausdrucksmittel und den visuellen Kanal für die Kommunikation.
  • 2. Theater und Schauspiel vereinen Körperausdruck und theatralischen Ausdruck.
  • 3. Film: Die Handlungen einer dramatischen oder komischen Nachricht werden mit einem AV-System aufgezeichnet.

Entspannung: Die Ziele der Entspannung und Körperwahrnehmung sind:

  • 1. Das physische und psychische Gleichgewicht suchen.
  • 2. Die Erholung nach geistiger Konzentration erleichtern.
  • 3. Die Erholung nach Anstrengungen erleichtern.
  • 4. Die Kenntnis aller Empfindungen verbessern.

Entspannungsmethoden:

Jacobson Progressive Relaxation: Im Jahre 1908 entwickelt, ist dies eine Methode mit doppeltem Zweck. Erstens: Die Position kennen und lernen, Muskeln willentlich anzuspannen oder zu entspannen. Zweitens: Lernen, Muskeln zu entspannen, die unter Spannung stehen (als Ergebnis von Nervosität und Angstzuständen). Sie besteht aus zwei Phasen: 1. Anerkennung der Gefühle, die durch Muskelkontraktion und anschließende Entspannungsempfindungen in denselben Muskeln erzeugt werden. 2. Das Lernen beinhaltet die Kontraktion einer bestimmten Muskelgruppe, während andere Gruppen progressiv entspannt werden.

Autogenes Training nach Schultz: Basiert auf der Anwendung von Hypnose zur Heilung nervöser Krankheiten. Es kommt zu dem Schluss, dass jede Person trainiert werden kann, eigene Empfindungen wie Hitze, Kälte, Schwere und Entspannung zu erzeugen. Dieses System kann in zwei Zyklen angewendet werden:

  • 1. Unterstufe (Ciclo inferior): Kann im letzten Teil von Sportunterrichtseinheiten angewendet werden und besteht aus sechs Übungen.
  • 2. Oberstufe (Ciclo superior): Dieser Zyklus findet im Bildungsbereich wenig Anwendung, da es sich um eine Methode der Tiefenpsychotherapie handelt, die Spezialisten für Psychoanalyse erfordert.

Die Eutonie von G. Alexander: Zielt darauf ab, einen Muskeltonus zu erreichen, der sich der jeweiligen Aktivität anpasst, indem unnötiger und übermäßiger Muskeltonus abgebaut wird.

Psychotonische Entspannung nach J. de Ajuriaguerra: J. de Ajuriaguerra sagt, dass Entspannung der beste Weg ist, um Verspannungen zu lösen und die körperliche sowie emotionale Verbesserung der Patienten zu fördern. Seine Technik erfordert die gezielte Anwendung einiger Phasen der Methoden von Schultz und Jacobson, jedoch mit einem medizinischen Zweck.

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