Die Kunst der Renaissance und die religiöse Reformation

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Die Kunst der Renaissance

Die Kunst der Renaissance markiert einen neuen Weg, das Leben und das philosophische Denken zu verstehen.

Ursprünge

Die Renaissance wurde im 15. Jahrhundert in Italien geboren. Zu dieser Zeit gab es in Italien zahlreiche künstlerische Einflüsse aus der römischen Antike sowie einflussreiche und mächtige Familien. Italien war zudem wirtschaftlich durch Handel und Finanzen äußerst dynamisch.

Humanismus

Der Humanismus war der geistige, literarische und philosophische Ausdruck der Renaissance, der den Übergang vom Theozentrismus zum Anthropozentrismus vollzog.

Hauptmerkmale

  • Anthropozentrismus: Der Mensch rückte in den Mittelpunkt des Universums.
  • Individualismus: Fokus auf die menschliche Vernunft und Erfahrung.
  • Studium der klassischen Antike: Lateinische und griechische Autoren wurden studiert, um Wissen zu fördern.
  • Philosophie: Die Philosophie von Platon und Aristoteles wurde bevorzugt, während die scholastische Philosophie des Mittelalters abgelehnt wurde.
  • Kritischer Geist: Religiöse Dogmen wurden hinterfragt und ein neues Interesse an antiken Traditionen entstand.

Die religiöse Krise

Im 16. Jahrhundert spaltete sich die westliche christliche Welt in zwei Lager: die katholische und die protestantische Kirche. Die Bevölkerung war zunehmend unzufrieden mit dem Reichtum und dem Streben nach Ansehen innerhalb der Kirche.

Die protestantische Reformation

Die Reformation entstand aus dem Wunsch nach einer Erneuerung der kirchlichen Ideale.

  • Lutherische Reformation: Martin Luther kritisierte den Ablasshandel, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau des Petersdoms in Rom. Der Lutheranismus verbreitete sich schnell.
  • Calvinistische Reformation: Johannes Calvin entwickelte eine Lehre, die viele katholische Dogmen ablehnte.
  • Anglikanische Reformation: Diese hatte primär politische Ursprünge, da der englische König die Beziehungen zum Papsttum beenden wollte, um Kirchengüter zu konfiszieren.

Die katholische Gegenreformation

Die katholische Kirche unternahm Anstrengungen, sich von innen heraus zu erneuern.

Das Konzil von Trient

Auf Wunsch von Karl V. wurde das Konzil von Trient einberufen, um die katholische Lehre gegenüber den Angriffen des Protestantismus zu stärken. Ziel war die Reform der Kirche, die Disziplinierung des Klerus und die Festigung des Glaubens der Gläubigen.

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