Kunst und Volkstheater in der Renaissance
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Das Volkstheater des 19. Jahrhunderts ist eine Fortführung der Traditionen aus der Renaissance. Es richtete sich an soziale Gruppen, die nicht kastilisch sprachen.
Religiöses Drama
Das religiöse Drama diente der Vermittlung moralischer Werte. Ein Beispiel hierfür sind die Wunder – kurze Stücke in Versform, die sich oft mit dem Leben von Heiligen wie St. Vincent Ferrer befassten.
Profane Komödie
Die profane Komödie, oft als Skizze dargestellt, war bei den Handwerksklassen sehr beliebt. Diese Stücke zeichneten sich durch folgende Merkmale aus:
- Dauer: Maximal eine halbe Stunde.
- Form: Verse mit sieben Silben und Assonanz.
- Stil: Komisch und burlesk.
Die Themen behandelten oft den Alltag, häusliche Situationen und lokale Bräuche, die das Publikum direkt ansprachen.
Romantisches Theater
Das romantische Theater der späteren Epochen griff diese Traditionen auf und entwickelte sie weiter. Es zeichnete sich durch folgende Aspekte aus:
- Charaktere: Komplexe Figuren mit dramatischem Tiefgang.
- Inszenierung: Fokus auf eine aufwendige Szenografie.
- Themen: Freiheit, Individualität und gesellschaftliche Fragen.
Diese Theaterform war eng mit der Kultur und dem Zeitgeist verbunden und diente als Spiegel der Öffentlichkeit.