Kunstturnen: Geschichte, Definition und Grundlagen
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Einführung
Dieses Dokument dient als Überblick über das Fachgebiet der Gymnastik, auch bekannt als Kunstturnen. In dieser Erläuterung werden die Definition des Sports, seine Herkunft, die historische Entwicklung sowie die verschiedenen Disziplinen und Merkmale beleuchtet.
Definition
Kunstturnen ist eine Sportart, die sowohl von Männern als auch von Frauen ausgeübt wird. Sie besteht aus einer Kombination verschiedener Übungen und Körperbewegungen, die eine hohe körperliche Fitness und methodisches Training erfordern. Diese Übungen werden entweder direkt auf dem Boden (auf einer Matte) oder an speziellen Turngeräten ausgeführt.
Geschichte
Bereits bei den alten Griechen war das Turnen ein wesentlicher Bestandteil des Bildungssystems. Der Begriff Gymnasion leitet sich aus dieser Zeit ab. Das Wiederaufleben des Interesses an der Gymnastik ist maßgeblich auf Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) zurückzuführen. Er gilt als Begründer des modernen Turnens und erfand unter anderem das Reck, den Barren und die Ringe.
Das Turnen wurde 1896 in das Programm der ersten modernen Olympischen Spiele aufgenommen. Heute wird der Sport international durch die Fédération Internationale de Gymnastique (FIG) reguliert.
Besonderheiten und Training
Gymnastik ist aufgrund ihres pädagogischen Wertes ein wichtiger Bestandteil des Sportunterrichts. Durch das Training werden insbesondere Kraft, Schnelligkeit, Flexibilität und Ausdauer gefördert. Eine Besonderheit des Kunstturnens ist, dass das Regelwerk alle vier Jahre angepasst wird, um neue Elemente und Innovationen der Trainer zu integrieren.
Einstufung und Programme
Die Aktivitäten im Kunstturnen lassen sich wie folgt unterteilen:
- Sportakrobatik: Diese Übungen werden primär auf dem Boden ausgeführt, beispielsweise auf Matten, dem Minitrampolin oder dem Trampolin.
- Gerätturnen: Hierbei kommen verschiedene Geräte zum Einsatz, die je nach Geschlecht variieren:
- Männer: Ringe, Reck, Barren, Boden, Pauschenpferd und Sprung.
- Frauen: Boden, Sprung sowie Stufenbarren und Schwebebalken.
Wettbewerbe im Kunstturnen werden in der Regel in drei Kategorien unterteilt:
- Einzelmehrkampf
- Mannschaftswettbewerb
- Gerätefinale