Lauftechnik und Schnelligkeitstraining: Grundlagen & Tipps

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Blatt 28: Karriere und technische Etappen

Kein Athlet gleicht dem anderen. Wir unterscheiden zwei bekannte Sportler anhand ihrer Lauftechnik und biomechanischen Prinzipien:

  • Schritt (Stride): Der volle Zyklus, bei dem der Fuß den Boden verlässt, bis er wieder aufsetzt. Er besteht aus zwei Schritten.
  • Schrittlänge: Der Abstand zwischen den Fußstützen.
  • Schrittfrequenz: Die Anzahl der Schritte in einer bestimmten Distanz.

Phasen der Lauftechnik

  • Impuls: Entsteht durch die Streckung von Fuß und Knie, sobald die Hüfte nach vorne getrieben wird. Das freie Bein wird angewinkelt, um Tandemkräfte zu erzeugen.
  • Federung (Flugphase): Der Fuß löst sich vom Boden. Das hintere Bein beugt sich, während das vordere Bein für den nächsten Aufsatz vorbereitet wird.
  • Stützphase: Der Fuß hat Bodenkontakt. Das Knie ist leicht gebeugt, um den Impuls abzufangen, während das gegenüberliegende Bein nach hinten schwingt.

Körperhaltung und Koordination

  • Rumpf: Leicht nach vorne gebeugt.
  • Kopf: Natürliche Haltung, Kinn leicht gesenkt.
  • Arme: In einem 90-Grad-Winkel angewinkelt, bewegen sie sich synchron zu den Beinen, um das Gleichgewicht zu halten.

Die Laufökonomie basiert auf: Frequenz, Leistung, Amplitude, Entspannung und Koordination.

Blatt 29: Training der Reaktionszeit

Die Methodik basiert primär auf der Automatisierung und Wiederholung von Antworten auf einfache sowie komplexe Reize:

  • Reaktion auf unterschiedliche Stimuli in verschiedenen Körpersegmenten.
  • Reaktion auf Reize aus verschiedenen Richtungen und Positionen.
  • Spezifische sportartspezifische Bewegungsabläufe.

Blatt 30: Bewegungsgeschwindigkeit und Leistung

Die Entwicklung der Schnelligkeit erfolgt durch zyklische und azyklische Gesten bei voller Geschwindigkeit, mit oder ohne Zusatzgewicht.

Empfohlene Übungen

  1. Wiederholte Arm-, Bein- und Rumpfübungen.
  2. Multihops, Ziehen, Schieben und kurze Sprints mit schneller Verzögerung.
  3. Allgemeine Koordinationsübungen zur Technikverbesserung.

Häufige Fehler

  • Unvollständige Beinstreckung.
  • Zu starkes Vor- oder Zurückbeugen des Rumpfes.
  • Oszillierende Schulterbewegungen oder überkreuzte Arme vor der Brust.
  • Verkrampfte Laufhaltung.

Praktische Tipps

  • Kniehub und Impulsbein koordinieren.
  • Den Knöchel wie eine Feder einsetzen.
  • Den Kopf vertikal halten und nach vorne schauen.
  • Arme seitlich der Hüften führen und "in der Linie" laufen.

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