Leasing: Definition, Arten und Vertragsgrundlagen

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Was ist Leasing?

Leasing bedeutet verleasen oder mieten (Arriendo). Es handelt sich um einen Vertrag zwischen einem Leasinggeber und einem Leasingnehmer, bei dem der Vermieter sein Einverständnis erklärt, dass der Mieter (Arrendatario) in seinem eigenen Namen bestimmte bewegliche oder unbewegliche Vermögenswerte erwirbt. Diese werden für einen vereinbarten Gesamtpreis in festen oder variablen Raten über einen Zeitraum geleast. Nach Ablauf dieses Zeitraums kann das Gut zu einem festen Restwert vom Mieter erworben (Adquirido), zurückgegeben oder erneut gemietet werden.

Beteiligte Personen im Leasing-Geschäft

In einem Leasing-Geschäft treten folgende Personen auf:

  • Unternehmen: Diese müssen über ein bestimmtes Element verfügen, in der Regel ein aktives Finanzinstitut.
  • Finanzierer: Dieser stellt die Finanzierung für das Equipment (Alkyl-Ekipo) bereit.
  • Hersteller oder Anbieter: Von diesem erfolgt die Anschaffung (Adquisición) der Ausrüstung.

Die 3 Phasen des Leasings

  1. Auftrag: Der Leasinggeber wird von seinem Kunden beauftragt, in eigenem Namen ein bestimmtes Gut bei einem Lieferanten zu erwerben.
  2. Nutzungsüberlassung: Der betreffende Vermögenswert wird für einen zwischen den Parteien festgesetzten Zeitraum zur Nutzung überlassen.
  3. Kaufoption: Der Kunde hat die Möglichkeit, das Gut am Ende der Nutzungsdauer zu erwerben.

Festlegungen im Leasingvertrag

  • Objekt: Die Art des Eigentums, das Gegenstand des Vertrags ist.
  • Dauer: Die zwischen den Parteien vereinbarte Zeit kann die gesamte wirtschaftliche Nutzungsdauer des Vermögenswertes abdecken oder nur einen Teil davon.
  • Zinsen: Der effektive Zinssatz der Transaktion.
  • Zahlungen: Die Raten können entweder konstant bleiben, steigen oder sinken.
  • Verpflichtungen: Steuern, Maklergebühren, Instandhaltung und Versicherungen, die vom Vermieter oder vom Mieter (Arrendatario) gezahlt werden.
  • Kündigung: Der Vertrag kann von beiden Parteien kündbar sein oder eine Vertragsstrafe bei vorzeitiger Absage vorsehen.
  • Zahlungsverzug: Folgen bei Nichtzahlung der Mieten (Rentas) sowie verschiedene Pflichten und Privilegien im Falle eines Verzugs.
  • Optionen für den Mieter: Am Ende des Vertrags kann der Mieter das Gut zurückgeben, zum Restwert kaufen oder den Vertrag verlängern.
  • Restwert: Der Preis, den das Gut im Falle der Ausübung der Kaufoption wert ist.

Operating-Leasing

Das Operating-Leasing ist ein Vertrag, bei dem in der Regel ein Hersteller oder Lieferant einem anderen die Nutzung eines Gutes gegen Zahlungsraten (Cuotas) überlässt. Diese decken sowohl die Finanzierungs- als auch die Wartungs- und Reparaturkosten ab. Eine Kaufoption ist möglich, wenn auch nicht so geläufig wie beim Finanzierungsleasing. Ein weiteres Merkmal ist, dass der Vertrag oft für Standard-Anlagen erstellt wird. Die Laufzeit ist grundsätzlich kurzfristig, um das Risiko der Veralterung der Waren zu mindern.

Finanzierungsleasing

Beim Finanzierungsleasing stellt ein Leasingunternehmen dem Kunden gemäß seinen Bestimmungen Equipment zur Verfügung. Die Leasingraten übersteigen oft den Kaufpreis und sind über einen Zeitraum verteilt, der meist der steuerlichen und wirtschaftlichen Lebensdauer der Geräte entspricht. In dieser Zeit ist der Vertrag unwiderruflich. Das Risiko wird vom Mieter getragen. Nach Abschluss kann das Team den Vertrag verlängern, das Gut zurückgeben oder es kaufen. Die Kosten für Instandhaltung und Reparatur trägt der Nutzer oder Mieter (Arrendatario). Die Vertragslaufzeiten sind aufgrund der hohen Anschaffungskosten langfristig festgesetzt.

Direktes und indirektes Leasing

Direct Leasing: Dies resultiert aus Verhandlungen zwischen dem Interessenten und der Leasinggesellschaft. Letztere kauft nach Anweisungen des Mieters das Material für die spätere Leasingrate. Dies konzentriert sich besonders auf Computer oder spezialisierte Industriemaschinen.

Indirektes Leasing: Diese Art wird von den Herstellern oder Distributoren selbst gefördert. Wenn der Nutzer das Equipment und den Lieferanten gewählt hat, wendet er sich zur Finanzierung an die Leasinggesellschaft. Diese bestellt dann beim Lieferanten, der die Ausrüstung liefert.

Leasing beweglicher und unbeweglicher Vermögenswerte

Es gibt zwei Haupttypen:

  • Leasing von Mobilien: Hierzu gehören Industrieausrüstungen, Autos und Gebrauchsgüter.
  • Immobilien-Leasing: Dies umfasst den Kauf und die Verpachtung oder den Bau von Gebäuden durch eine Leasinggesellschaft für die industrielle oder gewerbliche Nutzung durch einen Nutzer.

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