Der Lebenszyklus von Samenpflanzen und die Eizellbildung
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Der Lebenszyklus von Samenpflanzen
Pflanzen sind hoch entwickelte Lebewesen. Der Sporophyt stellt die gesamte Pflanze mit Wurzeln, Stängeln, Blättern und Blüten dar.
Männliche Fortpflanzungsorgane (Androeceum)
Bei den Angiospermen (Bedecktsamern) bilden die Staubblätter das Androeceum. Ein Staubblatt besteht aus:
- Anthere (Staubbeutel): Besteht aus zwei Hohlräumen, den sogenannten Theken.
- Filament (Staubfaden): Trägt die Anthere.
In den Theken befinden sich die Mikrosporangien. Bei der Keimung der Mikrospore entsteht das männliche Gametophyt in Form von Pollenkörnern, die die Spermienkerne enthalten.
Weibliche Fortpflanzungsorgane (Gynoeceum)
Das Gynoeceum besteht aus modifizierten Blättern, den sogenannten Fruchtblättern (Karpellen). Man unterscheidet:
- Fruchtknoten (Ovar)
- Griffel (Stylus)
- Narbe (Stigma)
Im Inneren des Fruchtknotens bilden sich die Samenanlagen (Makrosporangien), in denen die Makrosporen entstehen. Nach der Keimung der Makrospore bildet sich der Embryosack (weiblicher Gametophyt), der die Eizelle (Oosphäre) enthält. Durch die Befruchtung der Eizelle durch einen Spermienkern entsteht ein Embryo, aus dem sich der Samen und schließlich eine neue Pflanze entwickelt.
Die Eizelle und ihre Entwicklung
Die Eizelle besitzt einen Kern, das sogenannte Keimbläschen, das sich exzentrisch befindet. Man unterscheidet zwei Pole:
- Animaler Pol: Hier befindet sich der Nukleolus.
- Vegetativer Pol: Das Zytoplasma ist hier fast vollständig von Nährstoffen (Dotter) ausgefüllt.
Das Zytoplasma ist von verschiedenen Membranen umgeben (von innen nach außen): Dottermembran, Zona pellucida und Corona radiata.
Follikelreifung
Die weiblichen Geschlechtszellen bilden sich in der Rinde des Eierstocks. Je nach Entwicklungsstadium tragen sie unterschiedliche Namen:
- Primärfollikel: Die Zelle befindet sich noch nicht in einem ausgereiften Hohlraum.
- Graaf-Follikel: Enthält den bereits gebildeten Oozyten zweiter Ordnung.
- Gelbkörper (Corpus luteum): Entsteht nach der Freisetzung der Eizelle (Eisprung).
- Corpus albicans: Die degenerierte Struktur, die nach dem Gelbkörper verbleibt.