Leitlinien zur Formlehre: Grundlagen der visuellen Gestaltung
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Leitlinien für die Prüfung: Formlehre von Educ Arts
Die Form ist das Erscheinungsbild von Objekten, die wir durch unsere Sinne wahrnehmen. Sie ist eine Organisation von Elementen, die sich aus Punkten, Linien, Flächen und Volumen zusammensetzt.
Merkmale der Form
- Größe: Diese hängt von der Beziehung und dem Vergleich zwischen einer Form und einer anderen ab.
- Farbe: In der Regel kann das, was wir als Form wahrnehmen, nicht von der Farbe getrennt werden.
- Textur: Diese kann zu Unterschieden in der Farbwahrnehmung führen.
- Standpunkt: Durch die Beziehung zwischen dem Objekt und dem Bereich der visuellen Wahrnehmung bestimmen wir den Standpunkt.
- Lage im Raum: Jede Form hat ihre Position. Wir nehmen sie oben, unten, rechts, links, fern oder nah wahr, basierend auf der Beziehung zwischen Objekten und unserem Blickwinkel. Künstler können Formen im realen Raum oder in der unwirklichen Welt ihrer Fantasie darstellen. Surrealisten erschaffen oft Szenarien, in denen Formen keinen festen Ort im Raum haben.
Eigenschaften der Form
- Größe der Formen: Diese wird im Vergleich geschätzt, meist im Verhältnis zu bereits bekannten Formen.
- Erscheinungsbild: Die äußere Gestalt, die für jedes Formular spezifisch ist.
- Dimension: Die Masse oder das Volumen, bestimmt durch das Ausmaß und den Raum, den jede Form einnimmt.
- Übersicht (Kontur): Die Linien, die eine Figur begrenzen; sie können offen oder geschlossen sein.
Arten von Formen
- Zweidimensional: Wie der Name sagt, besitzt sie zwei Dimensionen: Länge und Breite.
- Dreidimensional: Sie besitzt Volumen, Masse und drei Dimensionen: Länge, Breite und Tiefe.
- Stilisiert: Aktuell häufig im Grafikdesign, Textildesign und in Cartoons verwendet.
- Abstrakt: Formen mit gleicher Bedeutung, die jedoch in verschiedenen syntaktischen Positionen verwendet werden und unterschiedlichen grammatischen Kategorien angehören.
- Offen: Werden leichter wahrgenommen, da sie sich in ihre Umgebung integrieren.
- Geschlossen: Unterscheiden sich durch den Kontrast zum Hintergrund deutlich von ihrer Umgebung.
Arten der Abbildung
- Wende-Bilder: Wir nehmen zwei Bilder wahr, da Hintergrund und Motiv verschwimmen oder wechseln.
- Zweideutig: Vom Künstler bewusst gestaltet, erlaubt sie zwei oder mehr gleichzeitige Interpretationen in Bezug auf Raum, Tiefe und Fokus.
- Virtuell: Werden durch Effekte der Tiefe erzeugt. Wir sehen unvollständige Formen, die unser optisches System vervollständigt.
- Unmöglich: Formen, die kein logisches Erscheinungsbild besitzen.