Literaturgeschichte: Romantik und Symbolismus
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Die Epoche der Romantik
Romantik: Sie beginnt im späten 18. Jahrhundert. Ihr Hauptvertreter war der Dichter Victor Hugo, und sein Manifest wurde im Vorwort des Buches „Cromwell“ veröffentlicht.
Die Bewegung: Diese Strömung in Literatur und Kunst kann als eine Bewegung betrachtet werden, die alle Künste umfasst, bis hin zum Rand der Gesellschaft und dem Leben selbst. Sie begann in Deutschland, Frankreich und England und breitete sich danach in ganz Europa aus.
Merkmale der Romantik
- 1. Lyrismus: Es ist eine lyrische Kunst, die Gefühle und Ideen ausdrückt.
- 2. Vorherrschaft der Phantasie: Die Phantasie wird entfesselt, und nichts hält sie auf; die Freiheit der Phantasie ist die einzige Richtschnur.
- 3. Unzugänglichkeit und Rebellion.
- 4. Einsamkeit und Melancholie: Die großen Themen sind Einsamkeit und die Melancholie als „Übel des Jahrhunderts“, wobei Frustrationen oft im Selbstmord endeten.
- 5. Landschaftsdarstellung: Eine besondere Art zu lieben.
- 6. Rückkehr zum Mittelalter: Die Suche nach einer Flucht aus der Realität.
- 7. Kult des Ewigen und Unendlichen: Das Erbe des Christentums über die menschlichen Grenzen hinaus.
- 8. Idealismus: Liebe, Frauen und die Suche nach Perfektion in der Kunst; die Transformation der Realität.
- 9. Nationalismus.
- 10. Offene Kunst (keine Regeln): Unbegrenzte Inspirationen.
Der Symbolismus
Begriff Symbolik: Er ergibt sich aus der Nutzung dessen, was die wesentlichen Symbole der Bewegung ausmacht.
Zeitraum: 1880 – 1900. Herkunft: Frankreich.
Definition: Eine ästhetische Bewegung, die Gefühle, Ideen, Werte und Symbole mittels Sprache vermittelt.
Manifest: Veröffentlicht im Jahr 1886 durch den Dichter Jean Moréas.
Charakteristika des Symbolismus
- Musikalität des Verses: Der Reim und die Musik werden bevorzugt, insbesondere die Assonanz; diese steht über allem.
- Suggestivkraft: Die Sprache hat einen doppelten Wert – sie ist eindrucksvoll und anregend.
- Phantasie: Sie steht an erster Stelle.
- Geheimnis: Dinge werden nicht direkt oder vollständig ausgesprochen; es gilt, ein Geheimnis zu schaffen und den Leser glauben zu lassen, dass dieser Streit ihn verschlingt.
- Nutzung des Symbols: Das Symbol ist eine Metapher, die wiederholt mit demselben Sinn verwendet wird. Es ist das Konzept der Repräsentation eines abstrakten Begriffs durch ein Bild oder ein Objekt.
- Theorie der Synästhesie: Die Verschmelzung der Empfindungen.
- Theorie der Entsprechungen: Empfindungen, die mit Ideen in Zusammenhang stehen, um abstrakte Begriffe darzustellen.