Marktgleichgewicht und Elastizität: Grundlagen der Ökonomie

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Marktgleichgewicht und seine Variationen

Das Marktgleichgewicht entsteht am Schnittpunkt der Angebots- und Nachfragekurven. Dieser Punkt definiert die Gleichgewichtsmenge und den Gleichgewichtspreis. Er stellt die Übereinkunft zwischen Käufer und Verkäufer dar, bei der die nachgefragte Menge der angebotenen Menge entspricht.

Elastizität in der Wirtschaft

Veränderungen der nachgefragten Menge oder des Angebots hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa dem Preis des Gutes, Preisen anderer Güter oder dem Einkommen der Verbraucher. Die Elastizität beschreibt das proportionale Verhältnis zwischen der Änderung einer Menge und der Änderung der zugrunde liegenden Variable.

  • Preiselastizität der Nachfrage: Misst die relative Änderung der nachgefragten Menge eines Gutes oder einer Dienstleistung in Bezug auf die relative Preisänderung.
  • Bogenelastizität der Nachfrage: Eine Methode zur Berechnung der Preiselastizität, die den Durchschnittspreis und die Durchschnittsmenge zwischen Anfangs- und Endpunkt verwendet.
  • Kreuzpreiselastizität der Nachfrage: Untersucht die relative Änderung der nachgefragten Menge eines Gutes in Bezug auf Preisänderungen bei komplementären oder substitutiven Gütern.
  • Einkommenselastizität der Nachfrage: Analysiert die relative Änderung der nachgefragten Menge in Bezug auf relative Änderungen des Verbrauchereinkommens.

Marktzutrittsschranken

Der Staat und andere Faktoren können den Marktzutritt einschränken:

  • Patente und Marken: Schutz geistigen Eigentums verhindert, dass andere Unternehmen identische Produkte herstellen.
  • Administrative Zugeständnisse: Der Staat gewährt einem Unternehmen ein Monopol für den Betrieb eines bestimmten Geschäftsbereichs.
  • Regulierte Märkte: Der Staat legt Mindest- oder Höchstpreise fest, um den Wettbewerb zu beeinflussen.
  • Öffentliche Monopolunternehmen: Der Staat übernimmt die Kontrolle über eine monopolistische Aktivität.

Diese Marktzutrittsschranken haben jedoch Grenzen, da bei zu hohen Preisen Anreize für neue Wettbewerber entstehen, in den Markt einzutreten.

Marktformen bei unvollkommenem Wettbewerb

Bei unvollkommenem Wettbewerb unterscheidet man zwischen Monopolen, Oligopolen und monopolistischer Konkurrenz.

Monopol

Im Monopol gibt es einen einzigen Anbieter und viele Nachfrager. Der Monopolist kann den Marktpreis beeinflussen, muss jedoch berücksichtigen, dass bei steigenden Preisen die Nachfrage sinkt, da die Nachfragekurve eine negative Steigung aufweist.

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