Maslows Bedürfnishierarchie und die Klassifikation von Unternehmen
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Maslows Theorie
Abraham H. Maslow, der Begründer der humanistischen Theorie, klassifizierte die menschlichen Bedürfnisse in fünf Ebenen, die schrittweise erfüllt werden sollten. Diese Anforderungen sind eine Quelle der Motivation; sobald sie befriedigt wurden, verschwindet der Motivationsreiz.
- Erstens sind die physiologischen Bedürfnisse zu nennen; dies sind grundlegende Bedürfnisse.
- Wenn die primären Bedürfnisse gut erfüllt sind, erscheinen Sicherheitsbedürfnisse. Diese dienen dazu, das bisher Erreichte zu festigen, wie zum Beispiel durch einen unbefristeten Vertrag oder Versicherungen.
- Soziale Bedürfnisse umfassen das Verlangen nach Liebe, Zuneigung und das Gefühl, in eine Gemeinschaft integriert zu sein. Im Unternehmen bedeutet dies, sich berücksichtigt und respektiert zu fühlen.
- Danach folgen die Bedürfnisse nach Wertschätzung. Hierbei geht es darum, Vertrauen in sich selbst zu haben sowie Ruhm und Ansehen zu erlangen. Im Unternehmen würde dies durch die Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Einzelnen und die Förderung des Wohlbefindens erreicht.
- Schließlich, wenn das Individuum zufrieden ist und die Ebene der Zuneigung erreicht hat, folgt die höchste Stufe der Pyramide: das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Für Maslow bedeutet dies den Wunsch, immer mehr das zu werden, was man ist und was man erreichen kann. Im Falle eines Unternehmens wäre dies das Erreichen vorgeschlagener Ziele, wie zum Beispiel der Aufstieg zum Direktor.
Klassifikation von Unternehmen
Nach der Tätigkeit:
- Primärer Sektor: Er umfasst Unternehmen, deren Tätigkeiten mit natürlichen Ressourcen zusammenhängen (z. B. Landwirtschaft).
- Sekundärer Sektor: Er umfasst Tätigkeiten in der industriellen Verarbeitung (z. B. Textilfabrik).
- Tertiärer Sektor und Dienstleistungen: Er beinhaltet Handelsgesellschaften (Verkauf von Waren ohne Umgestaltung), wie Carrefour oder Großhändler, die an andere Unternehmen verkaufen, sowie Finanz- und Verkehrsdienstleistungen (z. B. Banken).
Nach der Größe:
Unternehmen können nach ihrer Größe in kleine, mittlere oder große Unternehmen klassifiziert werden. Zur Bestimmung der Größe gibt es mehrere Kriterien:
- Wirtschaftliche Kriterien: Der Umsatz, d. h. die Umsatzerlöse.
- Technische Kriterien: Das Niveau der Technologie und des Innovationskapitals.
- Eigenkapital-Kriterien: Das Vermögen (Eigentum, Rechte, Pflichten).
- Organisatorische Kriterien: Diese beziehen sich auf die Organisation sowie die Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens.
Nach dem Kapitalbesitz:
- Private Unternehmen: Unternehmen im Besitz von Privatpersonen (z. B. Telepizza).
- Öffentliche Unternehmen: Eine Körperschaft im Eigentum des Staates oder einer öffentlichen Institution (z. B. RENFE).
- Gemischte Gesellschaften: Das Eigentum ist zwischen Privatpersonen und dem Staat aufgeteilt. Wenn das Kapital jedoch überwiegend staatlich ist, wird es ebenfalls als öffentliches Unternehmen bezeichnet.
Nach der Rechtsform:
- Einzelunternehmen: Wenn es nur einen Besitzer gibt (Einzelperson).
- Gesellschaften oder Partnerunternehmen: Diese verfügen über einen oder mehrere Eigentümer, die ihr Kapital und Vermögen für den gemeinsamen Betrieb einbringen.