Materialeigenschaften und Werkstoffkunde im Überblick

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Physikalische Materialeigenschaften

  • Härte: Der Grad der Kratzfestigkeit eines Materials.
  • Zähigkeit: Die Fähigkeit zur Schlagzähigkeit bei plötzlicher Belastung.
  • Verformbarkeit: Die physikalische Eigenschaft, zusammen mit der Dehnbarkeit, ein Material leicht verformen zu können.
  • Zerbrechlichkeit: Die Neigung eines Materials, bei Belastung zu brechen.
  • Elastizität: Die Eigenschaft bestimmter Materialien, mechanische Verformungen reversibel zu gestalten und nach Wegfall der äußeren Kräfte in die ursprüngliche Form zurückzukehren.
  • Plastizität: Eine dauerhafte Verformung durch äußere Einwirkung, bei der das Material nicht in den Ausgangszustand zurückkehrt.
  • Leitfähigkeit: Die Fähigkeit eines Körpers, den Durchgang von elektrischem Strom zu ermöglichen.
  • Supraleitung: Die Eigenschaft bestimmter Materialien, elektrischen Strom unter spezifischen Bedingungen mit Null-Widerstand zu leiten.
  • Transparenz: Die Eigenschaft, Licht durchzulassen.
  • Deckkraft: Die Eigenschaft, kein Licht durchzulassen.

Kunststoffe und Polymere

  • Polystyrol: Ein spröder Kunststoff, der leicht ist, eine gute mechanische Festigkeit aufweist und stoßfest ist.
  • Polyvinylchlorid (PVC): Ein weißes Material, das bei ca. 80 °C zu erweichen beginnt und sich bei ca. 140 °C zersetzt.
  • Polyamid: Eine Polymerart, die Amidbindungen enthält. Polyamide kommen natürlich vor (z. B. Wolle, Seide) oder synthetisch (z. B. Nylon).

Wärmebehandlung und Materialalterung

  • Glühen (Annealing): Eine Wärmebehandlung, die die Eigenschaften eines Materials, wie Härte und Widerstandsfähigkeit, verändert.
  • Normalisieren: Eine Wärmebehandlung, die Stahl eine Struktur verleiht, die dem natürlichen Zustand entspricht oder Fehler aus Schmiede-, Walz- oder Bearbeitungsprozessen korrigiert. Es bereitet das Werkstück auf das Härten vor.
  • Anlassen (Reveniment): Ein Verfahren zur Nachbehandlung von Metallprodukten.
  • Alterung: Ein Prozess, bei dem sich Eigenschaften über die Zeit verändern, was die physiologische Leistungsfähigkeit, Reparaturfähigkeit und Anpassung an ökologische Anforderungen reduziert.

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