Medien, Entwicklung und globale Ungleichheit

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Medien und gesellschaftlicher Einfluss

Fernsehen: Das Medium für Information und Home-Entertainment. Die Steuerung des Publikums: Information und Unterhaltung beeinflussen die öffentliche Meinung stark. Es gibt jedoch auch andere Unternehmen, bei denen Ethik und Professionalität Vorrang haben.

Indikatoren des Entwicklungsstandes

Um den Entwicklungsstand eines Landes anzugeben, werden zwei Indikatoren verwendet:

  • Kalorien: Es wird geschätzt, dass es weltweit etwa 850 Millionen Menschen gibt, die sich unangemessen ernähren.
  • Human Poverty Line (Armutsgrenze): Sie dient dazu, zu bestimmen, wie viele Menschen in einem Land mit weniger Geld leben, als als absolutes Minimum gilt.

Wirtschaftliche und soziale Kennzahlen

Bruttoinlandsprodukt (BIP): Der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die von der aktiven Bevölkerung eines Landes innerhalb seines Hoheitsgebiets in einem bestimmten Zeitraum produziert werden.

Das reale BIP pro Kopf: Die Summe des produzierten Wohlstands eines Landes in einem Jahr, geteilt durch seine Einwohner. Es dient dazu, die Kaufkraft der Bevölkerung zu ermitteln.

Lebenserwartung: Im Jahr 2006 lag sie bei 67 Jahren, aber es gibt gravierende Ungleichheiten: In reichen Ländern liegt sie im Schnitt bei etwa 78 Jahren, in armen Ländern bei 53 Jahren (Sub-Sahara-Afrika: 46 Jahre).

Ausbildung: 82 % der Erwachsenen weltweit können lesen und schreiben. 115 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule, davon sind 62 Millionen Mädchen.

Hunger und seine Ursachen

Hunger und Mangelernährung: Mehr als 850 Millionen Menschen weltweit hungern (insbesondere in Afrika).

  • Natürliche Ursachen: Überschwemmungen, Frost und Schädlinge.
  • Menschliche Ursachen: Kriege sowie wirtschaftliche und politische Entscheidungen.

Herausforderungen unterentwickelter Länder

Hauptmerkmale unterentwickelter Länder sind demografische Ungleichgewichte, die Entkolonialisierung und die Globalisierung.

Demografie und Entkolonialisierung

Demografisches Ungleichgewicht: Die Geburtenrate sinkt tendenziell überall, bleibt aber in armen Ländern weiterhin hoch, was zu einer sehr großen jungen Bevölkerung führt. Mangelnde Bedarfsdeckung führt zu zunehmender Armut; fehlende Arbeit führt zu Emigration.

Entkolonialisierung: Als diese Kolonien ihre Unabhängigkeit erlangten, verfügten sie über knappe materielle Ressourcen, und die Bevölkerung war wenig vorbereitet. Die neuen Länder blieben oft unter der wirtschaftlichen Dominanz der ehemaligen Metropolen. Dies hat im letzten Jahrhundert zu einer Reihe endloser Kriege geführt.

Globalisierung und Auslandsverschuldung

Globalisierung: Die Globalisierung der Wirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb in der Privatwirtschaft. Der ungleiche Handel verschuldet arme Länder, da diese für den Aufbau von Infrastruktur und Dienstleistungen Kredite aufnehmen müssen. Im Austausch für Zinsen erfolgt oft keine vollständige Tilgung der Schulden. Um diese Schulden zu bezahlen, müssen Regierungen Geld durch Steuern einziehen.

Maßnahmen zur Armutsbekämpfung

Zukünftige Maßnahmen: Einige Politiker schlagen Maßnahmen zur Überwindung der Armut vor:

  • Erlass der Auslandsschulden der ärmsten Staaten.
  • Aufwendung von 0,7 % des Bruttonationaleinkommens der Industrieländer, um Entwicklungsländern zu helfen.
  • Schaffung eines fairen Handels, damit Produzenten in armen Ländern angemessene Preise für ihre Produkte erhalten und ihre Bestände geschützt werden.

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