Medizinische Bildgebung und Krankheitserreger im Überblick
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Medizinische Bildgebungsverfahren
Radiographie
Die Radiographie ist das primäre bildgebende Verfahren. Sie basiert auf der Verwendung von Röntgenstrahlen, einer Strahlungsart mit hoher Energie, die bestimmte Gegenstände leicht durchdringen kann. Aufgrund der Strahlenbelastung besteht bei Missbrauch ein Krebsrisiko. Diese Technik wird daher nicht für schwangere Frauen und kleine Kinder empfohlen.
Computertomographie (CT)
Die Computertomographie basiert auf der Aufnahme mehrerer Röntgenbilder eines Körpers, während sich eine spezielle Vorrichtung um den Patienten dreht. Alle Bilder werden durch einen Computer kombiniert. Diese Technik ermöglicht detaillierte Einblicke in das Körperinnere. Ein wesentlicher Nachteil ist die hohe Strahlenbelastung.
Magnetresonanztomographie (MRT)
Das MRT-Gerät ist eine große, röhrenförmige Maschine, die ein starkes Magnetfeld um den Patienten erzeugt. Da diese Technik keine ionisierende Strahlung verwendet, ist das Risiko geringer. Sie kann jedoch nicht bei Patienten mit metallischen Implantaten wie Herzschrittmachern oder Prothesen eingesetzt werden.
Ultraschall
Der Ultraschall basiert auf der Verwendung von für Menschen unhörbaren, hochfrequenten Schallwellen. Diese werden auf den Körper des Patienten fokussiert, und die entstehenden Echos der verschiedenen Körperstrukturen werden vom Gerät erfasst, um ein Bild des Körperinneren zu erstellen.
Nuklearmedizin
Die Nuklearmedizin beinhaltet die Einführung radioaktiver Substanzen, um deren Verteilung im Körper zu untersuchen. Diese Substanzen emittieren Gammastrahlung, die von einer Gammakamera erfasst wird. Die gewonnenen Bilder, sogenannte Scans, liefern Informationen über die Funktionsweise der Organe.
Krankheitserreger und Immunsystem
Bakterien
Bakterien sind einzellige Organismen ohne Zellkern. Wenn sie sich im Körper vermehren, zerstören sie Zellen und umliegendes Gewebe. Zudem produzieren sie Toxine, die sich über das Blut verteilen und schwere Krankheitssymptome verursachen können.
Viren
Viren können sich nicht eigenständig vermehren. Sie müssen in eine Wirtszelle eindringen, um dort eine große Anzahl neuer Viren zu produzieren.
Protozoen
Protozoen sind einzellige Lebewesen mit einem definierten Zellkern. Nur etwa 20 Arten verursachen Krankheiten beim Menschen, doch ein Viertel der Weltbevölkerung ist von ihnen betroffen.
T-Zellen und das Immunsystem
Wenn ein Virus eine Zelle befällt, hinterlässt es Proteine, die seine Hülle bilden. T-Lymphozyten erkennen diese Proteine und zerstören die infizierten Zellen, um die Vermehrung des Virus zu verhindern. Ähnlich wie B-Lymphozyten erkennt jeder T-Lymphozyt ein spezifisches Antigen und wird bei Kontakt aktiviert. T-Lymphozyten regulieren zudem das Immunsystem und sind somit Schlüsselelemente der körpereigenen Abwehr.