Menschliche Intelligenz, Willenskraft und ethische Begriffe
Eingeordnet in Religion
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 4,22 KB
Definition der menschlichen Intelligenz
Die menschliche Intelligenz wird durch die Fähigkeit definiert, das Verhalten unter Verwendung von Informationen erfolgreich zu steuern, um neue Probleme zu lösen.
- Management der Performance: Wir können eine Person nicht als intelligent betrachten, wenn sie lediglich von Wünschen und Ängsten getrieben wird, anstatt ihr Verhalten selbst zu steuern.
- Ziele erreichen: Die richtige Wahl treffen und effektiv handeln, um das Ziel (la meta) zu erreichen.
- Informationsnutzung: Es ist notwendig, Informationen aktiv zu suchen und anzuwenden.
- Neue Probleme lösen: Praktische Probleme sind oft kompliziert, da wir nicht nur die Lösung finden, sondern sie auch umsetzen müssen – was meist der schwierigste Teil ist.
Der Mensch als soziales Wesen
Status: Wir sind soziale Wesen und benötigen fast alles zum Leben. Glücklicherweise werden wir sehr unreif geboren und müssen zusammen lernen. Wir besitzen eine unheimliche Fähigkeit, Wissen zu assimilieren. So wird der Mensch in der Gesellschaft wahrgenommen.
Freiheit und Handeln
Freiheit steht in direktem Zusammenhang mit unserer Fähigkeit zu handeln. Wir sind frei und können unser Verhalten auf zwei Arten steuern: Entweder weil wir es wollen, oder weil wir es für gut halten – es ist unsere Pflicht und unsere Verantwortung.
Der Wille und verantwortungsvolle Entscheidungen
Der Wille ist die Fähigkeit, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, im Wissen um das eigene Tun und dessen Konsequenzen. Dank ihm sind wir frei. Um unseren Willen auszuüben, müssen wir uns selbst befehlen und gehorchen, auch wenn es harte Arbeit ist.
- Stoppen von Impulsen: Den Drang kontrollieren, der uns zu etwas drängt.
- Bedachtsamkeit: Durch sie können wir die besten Möglichkeiten abwägen.
- Entscheidungen treffen: Manche Menschen sind oft unentschlossen, weil nichts interessant genug erscheint oder sie den Mut zur Entscheidung nicht aufbringen.
- Anstrengung und Belohnungsaufschub: Sobald eine Entscheidung getroffen wurde, muss sie in die Praxis umgesetzt werden, was oft mühsam ist.
Begriffe zu Ethik, Gewalt und Gesellschaft
- Genozid: Die systematische Vernichtung einer Menschengruppe aus rassistischen, religiösen oder politischen Motiven. Beispiel: Die Nazis verübten den Völkermord an den Juden.
- Steinigung: Jemanden durch Steinwürfe töten. Beispiel: Der heilige Stephanus wurde wegen Blasphemie gesteinigt.
- Terrorismus: Eine Form des politischen Kampfes, die versucht, die bestehende Ordnung durch ein Klima der Angst, Unsicherheit und Gewalt zu zerstören. Terrorismus ist eine Geißel der modernen Gesellschaft.
- Todesstrafe: Eine von Behörden verhängte Strafe für ein begangenes Verbrechen, die den Tod zur Folge hat. Beispiel: Eine Person wurde zum Tode verurteilt, weil sie homosexuell war.
- Abschaffung (Abolition): Die Aufhebung eines Gesetzes, einer Regel oder eines Brauchs. Beispiel: Er befürwortete die Abschaffung der Todesstrafe.
- Mord: Vorsätzliche Tötung. Beispiel: Marta steht im Verdacht, die Mörderin ihres eigenen Vaters zu sein.
- Homicide (Tötungsdelikt): Die Tötung einer Person durch eine andere. Beispiel: Es war ein Mord ersten Grades.
- Kreuzigung: Eine Hinrichtungsmethode, bei der der Verurteilte an ein Kreuz gebunden oder genagelt wird. Beispiel: Die Kreuzigung des heiligen Petrus von Caravaggio.
- Death Row (Todeszelle): Ein Bereich im Gefängnis für Menschen, die auf ihre Hinrichtung warten. Beispiel: In den USA befinden sich 52 Frauen in der Todeszelle.
- NGO (Nichtregierungsorganisation): Organisationen, die humanitäre Arbeit fördern. Beispiel: Die Kirche entzog Amnesty International die Unterstützung, da diese Abtreibungen befürworteten.