Das menschliche Kreislaufsystem und die Ausscheidung

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Die Verteilung von Nährstoffen

Der Körper benötigt Nährstoffe und Sauerstoff, um diese zu den Zellen zu verteilen. Zudem müssen Abfallstoffe und CO2 aus den Zellen entfernt werden, welche durch die Ausscheidungsorgane eliminiert werden.

Das Kreislaufsystem

Das Blut ist das Transportmittel. Die Blutgefäße bilden ein Netz von Röhren, durch die das Blut zirkuliert. Das Herz ist ein Organ, das wie eine Pumpe arbeitet, um das Blut zirkulieren zu lassen.

Blutgefäße

  • Arterien: Führen das Blut vom Herzen zu den Organen. Die Wände sind dick und elastisch. Sie verzweigen sich in kleinere Gefäße, die Arteriolen, und diese wiederum in Kapillaren.
  • Venen: Transportieren Blut von den Organen zum Herzen. Die Wände sind weniger elastisch, dünner und besitzen im Inneren Ventile (Klappen), deren Aufgabe es ist, den Rückfluss des Blutes zu verhindern.
  • Venolen: Kleine Venen, die das Blut aus den Kapillaren in die Venen transportieren.
  • Kapillaren: Diese sind sehr dünnwandig. In den Kapillaren findet der Austausch von Nährstoffen, Abfällen und Gasen zwischen Blut und Gewebezellen statt.

Blutgefäße des Herzens

Folgende Blutgefäße erreichen das Herz: Am rechten Vorhof kommen die beiden Hohlvenen (obere und untere Hohlvene) an. In den linken Vorhof fließt das Blut aus den vier Lungenvenen. Gefäße, die aus dem Herzen führen: Aus dem linken Ventrikel entspringt die Aorta, die Arterie mit dem größten Durchmesser des Körpers. Aus dem rechten Ventrikel entspringt die Lungenarterie. Die Gefäße, die das Herz selbst versorgen, sind die Koronararterien und -venen des eigenen Herzsystems.

Blutplasma und zelluläre Komponenten

Blutplasma: Eine gelbe Flüssigkeit aus Wasser, Salzen, Glukose und Proteinen. Zelluläre Komponenten: Machen etwa 40 % des Blutvolumens aus, was als Hämatokrit bezeichnet wird. Eine Verminderung deutet auf eine Anämie (Blutarmut) hin.

  • Roten Blutkörperchen: Auch als Erythrozyten bekannt.
  • Weißen Blutkörperchen: Verteidigen den Körper gegen Parasiten und Tumorzellen. Es gibt drei Zelltypen: Lymphozyten, Granulozyten und Monozyten.
  • Thrombozyten: Zellfragmente.

Bluttransfusionen und Ausscheidung

Bluttransfusionen: Die Einnahme von Blut oder Blutbestandteilen von einer Person (Spender) an eine andere (Empfänger).

Die Ausscheidung: Bezeichnet die Beseitigung von Abfallstoffen aus der Zellaktivität. Beteiligte Organe sind:

  • Nieren: Filtern Blut und bilden Urin.
  • Lunge: Entfernt CO2 aus dem Zellstoffwechsel.
  • Schweißdrüsen: Geben Schweiß durch die Haut ab.
  • Leber und Darm: Ausscheidung von Stoffen aus dem Abbau von Hämoglobin.

Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Diese sind oft nicht offensichtlich, bis ein Blutgefäß verstopft ist. Atemwegserkrankungen stehen direkt im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum. Insuffiziente Nierenfunktion: Symptome sind Müdigkeit, geschwollene Füße, Knöchel und Augen sowie die Notwendigkeit, öfter zu urinieren.

Die Nierenfunktion

Die Niere hält die chemische Zusammensetzung des Blutes konstant und reguliert den Wasserverlust, der über den Urin ausgeschieden wird.

Die Blutkreisläufe

Lungenkreislauf: Beginnt, wenn sauerstoffarmes Blut aus dem rechten Ventrikel durch die Lungenarterie in die beiden Lungen gelangt und schließlich in den linken Vorhof des Herzens zurückgeführt wird. Körperkreislauf (allgemeiner Kreislauf): Der linke Ventrikel treibt sauerstoffreiches Blut in die Aorta zur Verteilung im ganzen Körper. Das Blut kehrt über die Vena Cava in den rechten Vorhof zurück.

Der Herzzyklus

  • Ventrikuläre Systole: Beginnt mit der Kontraktion der Herzkammern, die das Blut aus dem Herzen durch die Aorta und die Lungenarterie presst und verhindert, dass dieses zurück in die Vorhöfe fließt.
  • Ventrikeldiastole und Vorhofsystole: Die Herzkammern entspannen sich und füllen sich mit Blut, während sich gleichzeitig die Vorhöfe zusammenziehen.
  • Vorhofdiastole: Die Vorhöfe entspannen sich und füllen sich mit Blut aus den Venen.

Durchblutung der Venen

Das Blut zirkuliert durch die Gefäße, gefördert durch die Bewegung des Herzens. Jeder Herzschlag besteht aus einer Kontraktion (Systole), gefolgt von einer Entspannung (Diastole).

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