Das menschliche Nervensystem: Aufbau und Funktion

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Grundlagen der Reizverarbeitung

  • Reiz (Stimulus): Wahrnehmung von Veränderungen in der internen und externen Umgebung.
  • Mechanorezeptor: Rezeptor in der Haut, der Druckänderungen erkennt.
  • Effektor: Führt die von den Koordinationsstellen befohlene Antwort aus; dies sind Muskeln und Drüsen.
  • Nerv: Reize und Antworten werden über Nerven in Form von elektrischen Impulsen übertragen.
  • Riechzelle: Chemorezeptor in der Auskleidung der oberen Nasenhöhle.
  • Sehsinn (Vision): Sinn zur Wahrnehmung von Informationen aus der Außenwelt.
  • Netzhaut (Retina): Innere Schicht des Auges, auf der durch die Linse ein scharfes, umgekehrtes Bild entsteht.

Anatomie des Gehirns und des Rückenmarks

  • Gehirn: Durch einen tiefen zentralen Spalt in zwei Hemisphären unterteilt. Die Oberfläche besitzt drei Rindenbereiche: Assoziationsfelder, motorische und sensorische Rinde.
  • Rückenmark: Großer Nervenstrang, der mit dem Hirnstamm verbunden ist und sich innerhalb der Wirbelsäule erstreckt.
  • Nerv: Strang, der das Zentralnervensystem mit allen Teilen des Körpers verbindet.
  • Neuron: Grundeinheit des Nervensystems, zuständig für die Aufnahme sensorischer Informationen, die Verschaltung sowie die Übermittlung von Informationen an Effektoren.

Handlungsabläufe und Reflexe

  • Willkürliche Handlung: Informationen der Seh- und Tastsinn-Rezeptoren werden über Nervenfasern zum Gehirn übertragen.
  • Reflexhandlung: Informationen über Hitze erreichen das Rückenmark; die Reaktion erfolgt unwillkürlich.

Erkrankungen und Symptome

  • Hörverlust: Verminderung oder Verlust des Gehörs. Er kann angeboren sein oder durch Infektionen sowie kontinuierliche Lärmeinwirkung verursacht werden.
  • Schwindel: Starkes Taumelgefühl aufgrund von Veränderungen im Gleichgewichtssinn.

Struktur des Nervensystems

Das Nervensystem gliedert sich in das zentrale und das periphere Nervensystem:

  1. Zentralnervensystem (ZNS): Besteht aus dem Gehirn (Großhirn; Kleinhirn: steuert das Gleichgewicht und koordiniert die Bewegungen der willkürlichen Muskeln präzise; Hirnstamm: verbindet das Gehirn mit dem Rückenmark) und dem Rückenmark.
  2. Peripheres Nervensystem (PNS): Besteht aus Nerven mit zwei gegensätzlichen Komponenten: dem sympathischen Nervensystem (bereitet den Körper auf Alarmsituationen vor) und dem Parasympathikus (aktiv, wenn der Körper im Zustand der Entspannung ist).

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