Merkmale des Wohn- und Siedlungswesens – Städte & Funktionen

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Merkmale des Wohn- und Siedlungswesens

Menschliche Siedlungen lassen sich in zwei Gruppen einteilen:

Siedlungsarten

  • Städtische Siedlungen: In dieser Gruppe finden wir Städte, Metropolen und Megacities. Ihre Funktionen sind politische und administrative Zentren, sekundäre und tertiäre wirtschaftliche Zentren, wichtige Verkehrs- und Kommunikations- bzw. Servicezentren sowie Orte sozialer Interaktion.
  • Ländliche Siedlungen: In dieser Gruppe konzentrieren sich Dörfer und Streusiedlungen. Ihre Funktionen sind mit der Nahrungsmittelproduktion, der Gewinnung von Rohstoffen und mit Neben- bzw. Nebentätigkeiten verbunden.

Die Städte sind ein menschliches Phänomen: Sie entstehen nicht spontan, sondern haben ihren Ursprung in einem historischen Prozess.

Urbane Merkmale

Das urbane Umfeld ist durch eine Reihe besonderer Bedingungen gekennzeichnet, die sich aus der dauerhaften Ansammlung von Gebäuden und den dort lebenden Menschen ergeben.

Wichtigste Merkmale der städtischen Umwelt

a) Die Stadt als Phänomen: Bevölkerung

Jede Stadt setzt die Existenz einer menschlichen Gemeinschaft voraus. Die Zahl der Menschen zeigt die Größe und Bedeutung der Stadt:

  • Urbane Siedlungen: Je nach Größe der Siedlungsbevölkerung kann zwischen Stadt und Ort unterschieden werden (z. B. Stadt: 5000 Einwohner; Orte mit 2001 bis 5000 Einwohnern; in der Mitte: mehr als 250 Wohnungen). Urbane Siedlungen werden oft von sekundären und tertiären Wirtschaftszweigen dominiert.

A. Kabinen

A. Kabinen: Da die Zahl der Einwohner meist klein ist, handelt es sich häufig um Dörfer (zwischen 301 und 1000 Einwohner). Primäre wirtschaftliche Tätigkeiten überwiegen.

b) Heterogenität und gesellschaftliche Organisation

Die Stadt ist ein heterogenes Medium: In jedem Dorf bzw. in jeder Stadt gibt es mehrere Klassen und soziale Gruppen, die sich in Kultur, Einkommen etc. unterscheiden.

c) Die Stadt als Konstruktion

Die Stadt ist eine Konstruktion, in der städtische Stile aus verschiedenen Epochen koexistieren.

d) Zentrum wirtschaftlicher Aktivitäten

Die Stadt fungiert als Zentrum wirtschaftlicher Aktivitäten.

e) Zentrum sozialer Interaktion

Die Stadt besteht aus einer Vielzahl von Umgebungen, die miteinander interagieren. Die Quartiere lassen sich nach Landnutzung ordnen: Wohn-, Handels-, historische, industrielle und/oder Freizeitgebiete.

f) Die Stadt als demographisches Phänomen

In der Stadt gibt es demographische Besonderheiten: Oft besteht eine Dominanz bestimmter Bevölkerungsgruppen. So kann beispielsweise eine weibliche Dominanz in der erwachsenen Bevölkerung auftreten, und es kann zur Aufgabe bzw. Abwanderung von Teilen der ansässigen Bevölkerung aus der Innenstadt kommen.

Städte und ihre Vielfalt

Die urbane Morphologie beschreibt die Form oder das Erscheinungsbild städtischer Zentren. Elemente der Morphologie sind u. a. Lage, Stadtplan und die Ebene der Städte sowie ihre historische Herkunft.

Laut der Website ist es möglich, Städte nach dem Grad ihrer Nähe zur Küste zu ordnen. Nach den Plänen können verschiedene Arten der Strukturierung von Städten identifiziert werden.

Funktionen städtischer Zentren in Chile

Städtische Zentren lassen sich nach ihrer dominierenden Funktion unterscheiden. Mögliche Typen sind:

  • Urban-Funktion
  • Spezialisierte Bergbaustadt
  • Touristische Stadt
  • Heiligtumsstadt
  • Industrie-Stadt
  • usw.

In großen Städten ist häufig eine Multifunktionalität vorhanden, das heißt, sie erfüllen mehrere dieser Funktionen gleichzeitig.

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