Messwerkzeuge und Grundlagen der Eisenmetallurgie

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Messung und Vergleich von Werkstücken

  • Maßband (Metro): Kann hochklappbar oder flexibel sein. Dies ist eine eher ungenaue Maßnahme für mittlere und große Abmessungen.
  • Messschieber (Größe): Dies ist ein weit verbreitetes Gerät für kleine und mittlere Messungen (Außen-, Innen- und Tiefenmessung).
  • Winkelmesser (Goniometer): Dies ist ein Lineal, das sich um einen Drehpunkt (Pivot) bewegen kann und zur Messung von Winkeln dient.
  • Mikrometerschraube (Mikrometer): Gut geeignet für kleine Abmessungen (extern und intern) mit hoher Präzision.
  • Messuhr (Clock Vergleicher): Ermöglicht die Prüfung von Oberflächen sowie Exzentrizitäten durch den relativen Vergleich zwischen zwei Oberflächen.
  • Tiefenmikrometer: Besitzt eine Achse, um die Tiefe eines Stücks mit einer Genauigkeit von bis zu einem Hundertstel Millimeter zu bestimmen.
  • Messplatte aus Diabas oder Marmor: Dient zur Kontrolle von Flächen als Referenz für andere Oberflächenmessgeräte.
  • Grenzlehrdorn (Caliber Puffer): Dient zur Überprüfung, ob ein internes Maß zwischen zwei ermittelten Werten liegt.
  • Dickenmessgerät (Especimetro): Zur Überprüfung der Dicke von Platten, Kabeln usw. in einer Reihe von Maßen von 0 bis 10 mm.


Eisen und seine Gefügestrukturen

Eisen erhöht seine Härte, wenn es zusammen mit Kohlenstoff (z. B. Holzkohle) vorkommt. Es existieren unterschiedliche Strukturen:

  • Ferrit (Eisen): Ist weicher und dehnbar.
  • Zementit (Cementit): Ist zerbrechlich und hart durch den Zusatz von Kohlenstoff.
  • Perlit (Perlica): Besteht aus Ferrit- und Zementitplatten und verfügt über Eigenschaften, die zwischen diesen liegen.
  • Austenit: Ist verformbar, etwas hart und zäh.
  • Martensit: Ist nach der Zementit-Struktur sehr hart.

Entstehung und Gewinnung von Mineralien

Metalle treten in zwei Formen auf: frei (wie Silber und Kupfer) oder kombiniert (mit anderen chemischen Elementen wie Eisen). Die Mineralien sind in ihrer natürlichen Form mit Schmutz und Gestein vermischt. Der nützliche Anteil (Mineral) wird als Erz (Mena) bezeichnet, während die Verunreinigungen als Gangart (Ganga) bekannt sind.

Methoden der Erzextraktion

Je nach Region gibt es verschiedene Möglichkeiten der Gewinnung des Minerals, wie Steinbrüche, offene Gruben oder Minenstollen (Galerien). Bestimmte Prozesse legen fest, ob eine Extraktion rentabel ist. Dazu gehören: die geografische Lage, die erforderliche Art der Extraktion (Steinbrüche, Bergwerke), die Art und Qualität des Erzes sowie wirtschaftliche und soziale Faktoren. Das Erz wird schließlich durch einen Prozess, der als Konzentration bezeichnet wird, von der Gangart getrennt.

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