Metabolismus, Energiebahnen und Adaptationssyndrom

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Metabolismus und Energiebahnen im Körper

Metabolismus: Dies sind biochemische Reaktionen, die es uns ermöglichen, das Gleichgewicht im Körper aufrechtzuerhalten und ihn ständig am Leben zu erhalten.

Energiebahnen: Katabole Prozesse bedeuten, dass der Körper beginnt, Energie aus aufgenommenen Nährstoffen während der Verdauung zu gewinnen.

Der Stoffwechsel ermöglicht es uns, Energie aus der täglich aufgenommenen Nahrung für körperliche Betätigung zu gewinnen. Dieser kann unterteilt werden in:

  • Katabolismus: Abbau von komplexen Strukturen zur Energiegewinnung.
  • Anabolismus: Aufbau von komplexen Strukturen, was Energie erfordert.

Die verschiedenen Wege der Energiegewinnung

Über die Phosphagene: Der Körper gewinnt Energie aus dem Abbau von Substanzen wie Adenosintriphosphat (ATP) und Kreatinphosphat (CP). Dies ist ein ultraschneller Prozess, aber die Menge an Energie, die bei hohen Geschwindigkeiten gewonnen wird, ist sehr begrenzt.

Glykolyse-Pfad: Gewinnung von Energie aus dem Abbau von Glukose. Der Abbau von Glukose ist ein kataboler Prozess. Dieser kann auf zwei Arten erfolgen:

  • Aerob: Mit Sauerstoff (O2). Es entstehen CO2 und H2O. Die Trainingsintensität ist hierbei nicht sehr hoch.
  • Anaerob: Ohne Sauerstoff (O2). Es entsteht Milchsäure.

Lipolyse: Energiegewinnung aus dem Abbau von Lipiden oder Fetten. Dabei entstehen CO2 und H2O. Dieser Prozess benötigt Sauerstoff (O2) und ist sehr langsam; er findet bei niedriger Intensität, aber über einen sehr langen Zeitraum statt.

Proteolyse: Energiegewinnung aus dem Abbau von Strukturproteinen. Diese wird aktiv, wenn fast alle Zucker und Fette verbrannt bzw. aufgebraucht sind. Es ist ein aerober Prozess, bei dem Ammonium entsteht. Er tritt bei vielen Übungen von großer Dauer auf.

Das allgemeine Adaptationssyndrom

Das Adaptationssyndrom beschreibt eine Reihe von körperlichen Veränderungen, die den Körper darauf vorbereiten, die nächste körperliche Aktivität mit einem besseren Ergebnis zu bewältigen. Die Anpassung basiert auf physiologischen Regenerationsmechanismen des Körpers, nachdem er physischer oder psychischer Belastung ausgesetzt war. Der regenerative Prozess beginnt sofort nach dem Training, in einer Phase, in der der Körper aufgrund der physischen Schäden zunächst im Nachteil ist.

Superkompensation: Dank einer guten Ernährung und ausreichender Ruhe kehrt der Körper in seinen ursprünglichen Zustand zurück und erhöht vorübergehend das Fitnessniveau, indem er sich durch wiederholte Stimulation vorbereitet.

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