Metallbearbeitung: Werkzeuge, Techniken und Sicherheit

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Grundlagen der Metalle und Metallurgie

Solide Elemente sind Metalle bei Raumtemperatur, mit Ausnahme von Quecksilber, das flüssig ist. Als Metallurgie bezeichnet man die Reihe von metallurgischen Prozessen und Techniken zur Erzeugung von Metallen und Legierungen. Zu den wichtigsten Eigenschaften gehören: Härte, Elastizität, Zähigkeit (Tenazität), Verformbarkeit und mechanische Festigkeit.

Klassifizierung der Metalle

  • Eisenmetalle: Metalle mit Eisenanteil.
  • Nichteisenmetalle: Metalle ohne Eisenanteil.

Anreißen und Markieren von Werkstücken

Das Anreißen dient dazu, Linien oder Konturen auf einem Metallstück abzugrenzen, das bearbeitet werden soll.

  • Anreißwerkzeuge: Instrumente, die zum Markieren von Linien oder Strichen verwendet werden.
  • Hilfsträger: Werkzeuge, die als Führung für die Linien auf den Werkstücken dienen.
  • Spannmittel: Instrumente, die Stücke halten, damit sie präzise angerissen werden können.
  • Zubehör: Anreißplatten (Marmor), Prismen (V-Blöcke), Anreißwürfel, Richtlinien und Lineale.

Wichtige Pflegehinweise

Werkzeuge dürfen nicht als Unterlage zum Meißeln (Chipping) verwendet werden. Bewahren Sie die Instrumente leicht eingefettet auf, damit sie nicht rosten.

Spannwerkzeuge in der Werkstatt

Schraubstöcke: Die Klemmen sollten sich auf Ellenbogenhöhe des Bedieners befinden. Nach der Arbeit dürfen die Spannbacken nicht fest geschlossen bleiben.

Schraubzwingen (Sergeanten): Diese müssen immer sauber gehalten und leicht eingefettet werden.

Zangen und ihre Funktionen

Die Zange ist ein universelles Mehrzweckwerkzeug, das zum Spannen und Schneiden genutzt werden kann.

  • Flachzangen: Diese besitzen flache Greifflächen an der Innenseite, um Werkstücke festzuhalten.
  • Rundzangen: Sie bestehen aus zwei konischen Teilen, um Draht in eine runde Form zu biegen.
  • Gripzangen: Sie ermöglichen die Einstellung der Öffnung durch das Drehen einer Schraube.
  • Wasserpumpenzangen: Werden verwendet, um Rohre unterschiedlicher Durchmesser zu halten.
  • Feststellzangen: Werkzeuge mit Schnellverstellung und Locking-Mechanismen für verschiedene Stücke.

Sicherheitshinweis: Halten Sie niemals die Finger zwischen die Griffe.

Trennverfahren: Schneiden und Scheren

Das Schneiden von Metall kann mit Materialabtrag (Spanen/Sägen) oder ohne Materialabtrag (Scheren) durchgeführt werden. Zum Sägen von Metall werden gezackte Sägebögen verwendet.

Scheren und Kneifen

Das Scheren besteht darin, das Material mit zwei scharfen Klingen zu trennen, die aneinander vorbeigleiten.

  • Blechscheren: Werkzeuge mit zwei scharfen Stahlklingen und Griffen, die über eine Achse verbunden sind.
  • Kneifzangen: Diese bestehen aus zwei identischen Metallteilen mit Schneidkanten (Waten), die durch einen Bolzen verbunden sind.

Markieren Sie vor dem Schneiden mit der Schere stets den Pfad. Die Schneiden sollten absolut sauber und scharf gehalten werden.

Oberflächenbearbeitung mit Feilen

Das Feilen dient dazu, Metall abzutragen, zu glätten oder Werkstücke nachzubearbeiten.

  • Verschmutzte Feilen sollten mit einer Feilenbürste gereinigt werden.
  • Berühren Sie die Oberfläche des Werkstücks oder der Feile nicht mit den bloßen Händen.

Umformen und Biegen von Metall

Das Umformen oder Verformen von Metallteilen erfolgt durch Schlagen mit Hämmern oder Schlägeln.

Hammerarten für die Metallbearbeitung

Hämmer gibt es in vielen Formen und Größen: Schlosserhammer, Fäustel, Kugelhammer und Schonhammer (Nylon).

Biegen von Blechen

Beim Biegen von dünnen Blechen wird mit einem Schonhammer auf einem Holzblock gearbeitet, um Beschädigungen am Material zu vermeiden.

  • Entgraten Sie die Kanten des Blechs mit einer Feile, um Schnittverletzungen zu vermeiden.
  • Tragen Sie beim Umgang mit Metallteilen stets Handschuhe, um sich vor Schnitten zu schützen.

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