Methoden der Bewegungslehre für Kinder von 7 bis 11

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Analytische Methode im Sportunterricht

Die analytische Methode lehrt Einzelteile einer Bewegung. Sobald die Beherrschung dieser Teile erreicht ist, werden sie miteinander verbunden, um die gesamte und vollständige Bewegung zu formen. Diese Methode ist besonders empfehlenswert für Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren, da in dieser Phase die Beobachtungsgabe und die Motivationskapazität besonders hoch sind. Zudem bereitet dieses Alter ideal auf die Analyse von Bewegungsabläufen vor.

Es handelt sich um ein automatisiertes, teils starres und stereotypes Lernen. Die Vorteile liegen in einer schnellen Verbesserung der Technik sowie der physischen Kondition. Als Nachteile gelten eine mögliche mangelnde Motivation, langsame Fortschritte und eine geringere Förderung der allgemeinen Bewegungskoordination.

Strategien in der Praxis

  • Reine globale Strategie: Realisierung der motorischen Aufgabe in ihrer Gesamtheit.
  • Polarisierende globale Aufmerksamkeit: Die Aufgabe wird in ihrer Gesamtheit ausgeführt, jedoch mit einem starken Fokus auf einen bestimmten Aspekt.
  • Veränderung der globalen Situation: Ausführung der Aufgabe in ihrer Gesamtheit, aber unter veränderten Bedingungen, um sie leichter oder schwerer zu gestalten.
  • Rein analytisch: Unterricht der Einzelteile nach einer vom Lehrer festgelegten Rangfolge der Bedeutung.
  • Sequentiell analytisch: Durchführung im Anschluss an eine zeitliche Abfolge.
  • Progressiv analytisch: Schrittweises Hinzufügen von Phasen nach einer zeitlichen Anordnung (A, B, A+B, A+B+C, A+B+C+D).
  • Invers progressiv analytisch: Rückschreitende analytische Hinzufügung von Phasen.
  • Rein analytische Integration: Der wichtigste Teil der motorischen Aufgabe bildet den Beginn der Integration.
  • Global-analytisch-global: Auf eine Gesamtdarstellung folgt die Arbeit an einem spezifischen analytischen Teil, bevor die Rückkehr zur gesamten motorischen Aufgabe erfolgt.
  • Analytisch-global-analytisch: Analytische Arbeit an der Bewegung in einer Zwischenphase.
  • Umfassend global-analytisch-global: Globale und analytische Phasen werden nacheinander durchgeführt.

Die gemischte Methode (Synthetisch-Analytisch-Synthetisch)

Diese Methode berücksichtigt die verschiedenen psychophysischen Einflüsse der Schüler. Durch frühere Erfahrungen, direktes Experimentieren oder Kreativität finden die Lernenden Lösungen, ohne dass der Lehrer Demonstrationen vorgibt oder Antworten von Mitschülern kopiert oder wiederholt werden. In einem ersten Versuch können unvollständige Situationen präsentiert werden, in denen der Student jede Form der Lösung vorschlagen kann. Jede Lösung muss akzeptiert werden, sofern sie zum vorgestellten Problem passt. Die angebotene Hilfe dient lediglich dazu, die Antwort zu leiten.

Diese Methode nutzt vier zentrale Fragen: "Wer kann?", "Wer weiß?", "Wer sieht?" und "Wie kannst du?".

  • Vorteile: Ein breiter Rahmen für Kreativität und Spontaneität; Förderung kognitiver Prozesse (Was mache ich? Warum? Was ist zu tun?).
  • Kontra: Die Antworten der Schüler müssen erst entstehen, was zeitintensiv sein kann; Risiken einer fehlerhaften Ausführung; potenziell reduzierte Aktivitätsintensität und Quantität.

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