Migration, Bevölkerung und Altersstruktur: Ein Überblick
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Migration, Bevölkerung und Altersstruktur
Während der Neueren und Neuesten Geschichte haben Migranten große Ströme produziert: die Migration der Europäer in Übersee (rund 50 Millionen Europäer wanderten zwischen 1800 und 1930 nach Amerika), die erzwungene Migration der afrikanischen Sklaven nach Amerika und die chinesische Migration (im neunzehnten Jahrhundert wanderten viele Chinesen in die USA). Die entwickelten Länder nehmen eine große Zahl von Einwanderern auf. Die USA legen weiteren Schwerpunkt auf die US-Einwanderungsbehörde. Spanien hat sich von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland entwickelt. In Entwicklungsländern entstehen Migrationsbewegungen aufgrund von Ölvorkommen, Kriegen und Naturkatastrophen, die schwere Zwangsmigrationen verursachen. Das wichtigste Phänomen in diesen Ländern ist die Verlagerung der Bevölkerung vom Land in die urbanen Bereiche.
Üblicherweise unterteilt man die Bevölkerung in drei Gruppen: junge Menschen (0-15 Jahre), Erwachsene (16-64 Jahre) und ältere Menschen (65 Jahre oder älter). Entwickelte Länder haben einen hohen Anteil von über 65-Jährigen und wenige junge Leute. In Entwicklungsländern ist die Situation umgekehrt, mit einem höheren Anteil an jungen Menschen und weniger älteren Menschen.
Die Geburtenrate ist sowohl Ursache als auch Folge der Altersstruktur. Migrationsbewegungen beeinflussen die Altersstruktur der Bevölkerung, da Migranten tendenziell jünger sind. Die Zahl der Geburten übersteigt die Zahl der Mädchen um etwa 5%, während die Lebenserwartung für Männer niedriger ist als die der Frauen. Migration beeinflusst auch die Verteilung der Bevölkerung nach Geschlechtern. Die entwickelten Länder stehen vor der Herausforderung, Ernährung und Erziehung für einen sehr hohen Anteil junger Kinder sicherzustellen. In den meisten Industrieländern bedeutet die Alterung der Bevölkerung einen Anstieg der Sozialausgaben, der schwer zu bewältigen ist.
Die Bevölkerung siedelt sich in unterschiedlichen Systemen an. Unterschiede zwischen Stadt und Land:
- Größe: Städte haben eine größere Anzahl von Menschen als Dörfer.
- Bevölkerungsdichte: Die Bevölkerung der Städte ist konzentrierter.
- Physische Merkmale: Städte haben breitere Straßen, höhere Gebäude, mehr Verkehr usw.
- Wirtschaftliche Aktivitäten: Die Bevölkerung der Städte arbeitet in Bereichen wie Industrie und Dienstleistungen, während ländliche Gemeinden tendenziell in der Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei tätig sind.